Auf Streife
Fr 08.07.2016, 14:00

Streit nach Raub

Ein Geldtransport-Fahrer ruft die Polizei um Hilfe: Soeben fand ein Überfall auf einen Juwelier statt. Als die Polizisten eintreffen, müssen sie einer Blutspur folgen? Nach einem Beziehungsstreit flüchtet eine 29-Jährige über das Wochenende zu ihren Eltern. Als sie zurückkehrt, ist die Wohnung bereits leergeräumt. Hat ihr Freund die Wohnung geräumt? Eine 24-Jährige wird zum wiederholten Male von ihrem Stalker aufgesucht und das, obwohl ein Näherungsverbot ausgesprochen wurde.

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Babysitten beim Nachbarn oder das Fliesenlegen im Bad eines Bekannten: Wann handelt es sich um eine Gefälligkeit, wann um Schwarzarbeit? Der deutsche Zoll spricht von Schwarzarbeit, sobald nennenswerte Beträge fließen – eine genaue Grenze gibt es jedoch nicht. Der Gesetzgeber bestraft Schwarzarbeit nach § 266a StGB mit Freiheitstrafe bis zu 5 Jahren oder Geldstrafe bis zu 300.000 Euro. Dennoch arbeiten laut Schätzungen neun Millionen Menschen in Deutschland schwarz, wobei acht Millionen von ihnen einen regulären Job haben sollen und sich schwarz lediglich das Einkommen aufbessern. Bei der restlichen Million handelt es sich allerdings um Vollzeit-Schwarzarbeiter. Besonders häufig spielt sich Schwarzarbeit im privaten Bereich ab. Im Baugewerbe und der Gastronomie ist sie aber mit Abstand am Weitesten verbreitet. Allein 2015 führte der deutsche Zoll mehr als 360.000 Personenüberprüfungen an Arbeitsstellen und 43.000 Prüfungen von Arbeitgebern durch und leitete rund 106.000 Strafverfahren ein. Durch die Ermittlungsverfahren wurden knapp 1.800 Jahre Freiheitsstrafe erwirkt. Die durch den Zoll aufgedeckte Schadenssumme belief sich auf rund 820 Millionen Euro.
Hättest du es gewusst? Schwarzarbeit lehnen die Deutschen fast einstimmig ab. Doch laut forsa-Umfrage hat fast jeder Fünfte (17%) in Deutschland bereits schwarz beschäftigt, mehr als jeder Zehnte (11%) sogar in den eigenen vier Wänden. Und 40% kennen Bekannte oder Freunde, die schon einmal jemanden ohne Rechnung beschäftigt haben.
• Der deutsche Zoll spricht von Schwarzarbeit, sobald nennenswerte Beträge fließen, eine genaue Grenze gibt es jedoch nicht
• Der Gesetzgeber bestraft Schwarzarbeit nach § 266a StGB mit Freiheitstrafe bis zu 5 Jahren oder Geldstrafe bis zu 300.000 Euro
• Laut Schätzungen arbeiten neun Millionen Menschen in Deutschland schwarz, wobei acht Millionen von ihnen einen regulären Job haben sollen und sich schwarz lediglich das Einkommen aufbessern, während es sich bei der restlichen Million um Vollzeit-Schwarzarbeiter handelt
• Besonders häufig spielt sich Schwarzarbeit im privaten Bereich ab, im Baugewerbe und der Gastronomie ist sie aber mit Abstand am Weitesten verbreitet
• 2015 führte der deutsche Zoll mehr als 360.000 Personenüberprüfungen an Arbeitsstellen und 43.000 Prüfungen von Arbeitgebern durch und leitete rund 106.000 Strafverfahren ein
• Durch die Ermittlungsverfahren wurden knapp 1.800 Jahre Freiheitsstrafe erwirkt
• Die durch den Zoll aufgedeckte Schadenssumme belief sich auf rund 820 Millionen Euro

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