Auf Streife
Di 01.03.2016, 14:00

Terror-Teenie

Vorschau: Terror-Teenie

Ein 16-Jähriger wählt den Notruf: Angeblich hat die eigene Mutter ihn geschlagen und dann eingesperrt. Als die Beamten eintreffen, entdecken sie zudem ein bewusstloses 15-jähriges Mädchen im Hausflur. Beim Einparken eines Autos touchiert eine 25-Jährige einen anderen Wagen. Es scheint, als begehe sie Fahrerflucht, sodass ein Passant sie festhält und umgehend die Polizei alarmiert.

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Der Enkeltrick ist eine hinterhältige Form des Betrugs, bei dem die Opfer, meist weibliche Senioren, oftmals um ihre Lebensersparnisse gebracht werden. Beim Enkeltrick setzen die Täterinnen und Täter auf die Bereitschaft älterer Menschen einem angeblichen Familienmitglied, meist dem Enkel, zu helfen und versuchen bespielweise durch Schockanrufe, einen finanziellen Engpass oder eine Notlage vorzutäuschen.

Die Opfer werden durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt und dazu genötigt, große Summen von Geld an den sich angeblich in Not befindlichen Enkel zu versenden. In Deutschland gibt es keine zentrale Statistik über die Anzahl an Enkeltrick-Fällen. Schätzungen gehen aber von 5.000 bis 6.000 Fällen jährlich aus. Der wöchentliche Schaden wird bundesweit auf über 100.000 Euro geschätzt. Viele der Straftaten werden allerdings aus Scham nicht angezeigt. Das Strafgesetzbuch sieht für diese Form des Betrugs Freiheitsstrafen zwischen sechs Monaten und fünf Jahren vor.

Hättest du es gewusst? Auf Internetseiten wie z.B. "Pfiffige Senioren" findet man ausführliche Hinweise und Hilfestellungen zum Enkeltrick. Wer bereits Opfer des Enkeltricks geworden ist, kann sich an die Außenstellen des WEISSEN RINGS oder an das Opfer-Telefon 116 006 wenden.

 

  • Der Enkeltrick ist eine hinterhältige Form des Betrugs, bei dem die Opfer, meist weibliche Senioren, oftmals um ihre Lebensersparnisse gebracht werden.
  • Die Täterinnen und Täter setzen auf die Bereitschaft älterer Menschen einem angeblichen Familienmitglied, meist dem Enkel, zu helfen.
  • Durch Schockanrufe werden finanziellen Engpässe oder Notlagen vorgetäuscht.
  • Die Opfer werden durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt und dazu genötigt, große Summen von Geld an den sich angeblich in Not befindlichen Enkel zu versenden.
  • Schätzungen gehen von 5.000 bis 6.000 Fällen jährlich aus.
  • Der wöchentliche Schaden wird bundesweit auf über 100.000 Euro geschätzt.
  • Viele der Straftaten werden aus Scham nicht angezeigt.
  • Das Strafgesetzbuch sieht für diese Form des Betrugs Freiheitsstrafen zwischen sechs Monaten und fünf Jahren vor.

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