Auf Streife
Sa 20.08.2016, 16:00

Unbedacht

Vorschau: Unbedacht

Diebesbanden schicken Kinder zum Klauen los. Ein Ladenbesitzer ist überzeugt, dass er genau so einen minderjährigen Zwangsdieb auf frischer Tat ertappt hat. - Eine Rentnerin bestellt des Öfteren Altgold im Internet. Doch die letzten Lieferungen sind nicht angekommen. Um die Diebe zu entlarven, fordert sie den Verkäufer auf, einen Peilsender an der Lieferung anzubringen. - Und: Auf dem Weg ins Fußballstadion verfährt sich ein eingefleischter FC-Fan - mit ungeahnten Folgen.

Mehr zum Thema „Briefklau“

Kaum ein Wirtschaftszweig ist so rasant gewachsen wie die Kurier-, Express- und Paketdienste. Im Jahr 2013 wurden durch die Deutsche Post insgesamt rund 20,8 Milliarden Briefe befördert und erstmals mehr als 1 Milliarde Pakete durch Paketdienste ausgeliefert. Doch Post ist auch Vertrauenssache. Kein Wunder also, dass die Verletzung des Brief- und Postgeheimnisses mit bis zu fünf Jahren Haft oder mit einer Geldbuße bestraft wird. Die Polizeigewerkschaft und Verbraucherschützer werfen der Deutschen Post jedoch vor, dass immer öfter Briefe und Pakete gestohlen werden. Vor allem seit auf Briefzustellung durch Subunternehmen gesetzt wird, häufen sich Beschwerden über verlorene Sendungen. Bundesweite Studien hierzu gibt es allerdings nicht und die Post AG selbst macht keine Angaben zu den Sendungsverlusten. Der Verband für Post und Telekommunikation schätzt die Zahl allerdings auf bis zu 70.000 Briefe und 2.000 Pakete täglich.

Hättest du es gewusst? Wer Bargeld oder Wertgegenstände versenden möchte, sollte dies nicht per Standardbrief oder Einschreiben tun. Laut Beförderungsbedingungen der Deutschen Post AG ist das Versenden von Geld nämlich nicht erlaubt. Für den sicheren Versand von Bargeld oder Wertsachen wird seit Juli 2014 der Service „Wert National“ angeboten.

  • Im Jahr 2013 wurden durch die Deutsche Post insgesamt rund 20,8 Milliarden Briefe befördert.
  • 2013 gab es erstmals mehr als 1 Milliarde ausgelieferte Pakete.
  • Verletzung des Brief- und Postgeheimnisses wird mit bis zu fünf Jahren Haft oder mit einer Geldbuße bestraft.
  • Polizeigewerkschaft und Verbraucherschützer werfen der Deutschen Post vor, dass immer öfter Briefe und Pakete gestohlen werden.
  • Die Post AG selbst macht keine Angaben zu den Sendungsverlusten.

Der Verband für Post und Telekommunikation schätzt die Zahl der Sendungsverluste auf bis zu 70.000 Briefe und 2.000 Pakete täglich.

Kommentare

Werde Fan auf Facebook