Auf Streife
Do 03.03.2016, 14:00

Verhängnisvolle Taxifahrt

Vorschau: Verhängnisvolle Taxifahrt

Nachdem Schreie aus der Nachbarschaftswohnung dringen, alarmiert eine 72-Jährige die Polizei. Als die Beamten klingeln, öffnet ein Taxifahrer mit einem grün-besprühten Gesicht. Was ist hier vorgefallen? Eine entsetzte 27-jährige Grundschullehrerin bittet die Polizei um Hilfe, da ihr Baby entführt wurde. Sie vermutet ihren 23-jährigen Ex-Mann hinter der Tat.

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Wer sein Kind vermisst oder sogar annimmt, dass es entführt wurde, sollte sofort eine Vermisstenanzeige bei der Polizei aufgeben. Bei Personen unter 18 Jahren geht die Polizei im Vermisstenfall grundsätzlich von einer Gefahr für Leib oder Leben aus. Sie gelten für die Beamten schon als vermisst, wenn sie ihren gewohnten Lebenskreis verlassen haben und ihr Aufenthaltsort nicht bekannt ist. Im Jahr 2014 wurden 7.174 Kinder bis 14 Jahre als vermisst registriert.

Ein Jahr später wurden die Fälle allerdings bis auf etwa zweihundert wieder aufgeklärt. Erfahrungsgemäß erledigen sich etwa 50% der Vermissten-Fälle innerhalb der ersten Woche von selbst. Denn bei 98 % der vermissten Kinder um sogenannte „Ausreißer“ handelt, die aus eigenem Antrieb ihr familiäres Umfeld verlassen und sich früher oder später wieder bei ihrer Familie melden. Falls eine Vermisstensache nicht aufgeklärt wird, bleibt die Personenfahndung bis zu 30 Jahren bestehen.

 

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  • Wer sein Kind vermisst oder glaubt, dass entführt wurde, sollte umgehend eine Vermisstenanzeige bei der Polizei aufgeben
  • Personen im Alter von bis zu 18 Jahren gelten für die Polizei bereits als vermisst, wenn sie ihren gewohnten Lebenskreis verlassen haben und ihr Aufenthalt nicht bekannt ist
  • Im Jahr 2014 wurden 7.174 Kinder bis 14 Jahre als vermisst registriert. 6.986 dieser Fälle konnten bis zum 24.09.2015 aufgeklärt werden
  • Erfahrungsgemäß erledigen sich etwa 50% der Vermissten-Fälle innerhalb der ersten Woche. Binnen eines Monats liegt die Aufklärungsquote bereits bei über 80%
  • In 98 % der Fälle handelt es sich um sogenannte Ausreißer, die aus eigenem Antrieb ihr familiäres Umfeld verlassen und früher oder später von selbst wieder mit der Familie in Kontakt treten
  • Der Anteil der Personen, die länger als ein Jahr vermisst werden, liegt bei nur etwa 3%

Falls eine Vermisstensache nicht aufgeklärt wird, bleibt die Personenfahndung bis zu 30 Jahren bestehen.

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