Auf Streife
Mi 18.05.2016, 14:00

Verpflegungsbedürftig

Nachdem eine 42-Jährige ihrem Mann das Aus der Ehe verkündet hat, droht dieser auszurasten. Aus Angst vor häuslicher Gewalt setzt sie einen Notruf ab. - Eine Passantin wählt den Notruf: Sie glaubt gesehen zu haben, dass in einem anliegenden Haus Einbrecher am Werk sind. Eine offene Haustür und das Aufblitzen einer Taschenlampe lässt auch die Beamten hellhörig werden. - Die Polizisten werden zu einem Mädchen-Kampf ins Schwimmbad gerufen. Der Streit droht zu eskalieren.

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Liebeskummer ist eine Ganzkörperangelegenheit. Wie US-amerikanische Kardiologen untersuchten, haben die sogenannten „Broken-Heart-Syndrom“-Patienten ähnliche Symptome wie Infarktpatienten: Brustschmerzen, Kurzatmigkeit, eingeschränkte Herzleistung, Bluthochdruck und Schlaflosigkeit. Und nicht nur das Herz leidet sondern auch das Gehirn. So lässt sich Trennungsschmerz im Gehirn in den gleichen Arealen nachweisen, wie körperlicher Schmerz bei einer akuten Verletzung. Zudem verändert sich der Hormonspiegel, weshalb vermehrt Stresshormone, wie z.B. Adrenalin produziert werden, was zu Aggression und Gereiztheit führen kann.

Dabei verarbeiten Männer und Frauen Trennungen sehr unterschiedlich. Bei Männern steht die Aggression im Vordergrund, Frauen reagieren eher mit Depression. So fanden Forscher der Universität Tübingen heraus, dass Hirnregionen die für Emotionen, Antrieb und Motivation zuständig sind, bei Frauen nach einer Trennung kurzzeitig fast brachliegen.
Hättest du es gewusst? Für Menschen die unglücklich verliebt sind oder sich gerade erst vom Partner getrennt haben, sind Feiertage wie Weihnachten oder Valentinstag besonders schlimm. Seit 2012 gibt es daher sogar eine Notfallhotline für „Opfer“ des Valentinstages. Gebrochene Herzen finden hier unter der Nummer 089/26019383 Hilfe.
• Wie US-amerikanische Kardiologen untersuchten, haben die sogenannten „Broken-Heart-Syndrom“-Patienten ähnliche Symptome wie Infarktpatienten
• Trennungsschmerz lässt sich im Gehirn in den gleichen Arealen nachweisen, wie körperlicher Schmerz bei einer akuten Verletzung
• Bei Liebeskummer verändert sich der Hormonspiegel, weshalb vermehrt Stresshormone, wie z.B. Adrenalin produziert werden, was zu Aggression und Gereiztheit führen kann
• Männer und Frauen verarbeiten Trennungen sehr unterschiedlich. Bei Männern steht die Aggression im Vordergrund, Frauen reagieren eher mit Depression
• Forscher der Universität Tübingen fanden heraus, dass Hirnregionen die für Emotionen, Antrieb und Motivation zuständig sind, bei Frauen nach einer Trennung kurzzeitig fast brachliegen

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