Auf Streife
Mi 06.07.2016, 14:00

Voll in die Hose gegangen

Diebstahl und Einbruch, häusliche Gewalt, Ruhestörung, Schulschwänzer oder Nachbarschaftsstreitigkeiten - Alltag für deutsche Polizisten bei Tag und Nacht. Die SAT.1 Scripted Doku "Auf Streife" zeigt auf Basis echter Polizeifälle den harten und gefährlichen, manchmal auch menschelnden Einsatz echter Großstadt-Polizisten. Ob Gewaltdelikte, jugendlicher Leichtsinn, verunglückte Liebesbeweise oder einfach nur die verwirrte Rentnerin. Auf Streife. Echte Polizeiarbeit. Echte Beamte.

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Ob Polizei, Feuerwehr oder Militär, Studentenverbindung, Jugendgang oder Mafia, beinahe überall gibt es Aufnahmerituale. Die meisten dieser Riten bleiben geheim - es gilt der Verschwiegenheitskodex. Bekannt gewordene Prozeduren berichten von harmlosem Wettessen, dem Verkleiden mit albernen Kostümen und erzwungenem Komatrinken, aber auch der erniedrigenden Verabreichung von Erbrochenem bis hin zu brutalen Schlägen und Misshandlungen sowie bei der Mafia sogar von Mord. Die Hauptfunktion solcher Aufnahmerituale ist es, eine starke Identifikation und bedingungslose Solidarität mit der Gruppe zu erreichen. Zudem wird Neulingen auf diese Art ihre niedrige Stellung in der Hierarchie deutlich gemacht. Der Erfolg der Maßnahmen wird durch verschiedene Studien belegt. Diese zeigen, je schwerer oder schadenfroher das Aufnahmeritual ist, desto emotionaler sind die späteren Mitglieder mit ihrer Gruppe verbunden und engagieren sich auch stärker für diese Gemeinschaft.
Hättest du es gewusst? Beim Aufnahmeritual der für ihre Brutalität bekannten, lateinamerikanischen Jugendgang Mara Salvatrucha 13, muss sich der Anwärter, entsprechend der symbolischen Zahl 13 der Mareros, für 13 Sekunden von einem Dutzend Gangmitglieder mit voller Wucht verprügeln lassen. Weibliche Kandidaten haben die Wahl zwischen Fausthieben und Baseballschläger oder der Vergewaltigung durch mindestens drei Bandenmitglieder.
• Ob Polizei, Feuerwehr oder Militär, Studentenverbindung, Jugendgang oder Mafia, beinahe überall gibt es Aufnahmerituale
• Die meisten dieser Riten bleiben geheim - es gilt der Verschwiegenheitskodex
• Bekannt gewordene Prozeduren berichten von harmlosem Wettessen, dem Verkleiden mit albernen Kostümen und erzwungenem Komatrinken, der erniedrigenden Verabreichung von Erbrochenem bis hin zu Schlägen und Misshandlungen sowie Mord
• Hauptfunktion solcher Aufnahmerituale ist es, eine starke Identifikation und bedingungslose Solidarität mit der Gruppe zu erreichen
• Neulingen wird auf diese Art ihre niedrige Stellung in der Hierarchie deutlich gemacht
• Verschiedene Studien zeigen, je schwerer oder schadenfroher das Aufnahmeritual ist, desto emotionaler sind die späteren Mitglieder mit ihrer Gruppe verbunden und engagieren sich auch stärker für diese Gemeinschaft

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