Auf Streife
Fr 11.03.2016, 15:00

Voll versprayt

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Ein 17-jähriger besprüht am helllichten Tag einen Streifenwagen und wir dabei von den Beamten erwischt. Dumm oder dreist? Ein anonymer Anrufer meldet der Polizei eine Schlägerei. Am Einsatzort angekommen sehen die Beamten, wie zwei Türken einen dritten Mann verprügeln. Die beiden Männer fühlten sich offensichtlich durch ein Schild mit der Aufschrift "Scheiß Kanacken" provoziert.

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Das Verzieren und Bemalen des eigenen Körpers ist so alt wie die Menschheit selbst. Bereits die frühzeitlichen Menschen schminkten sich, allerdings hauptsächlich aus rituellen Gründen. In der Antike entwickelten die Ägypter wahrscheinlich als erste eine umfassenden Körper- und Schönheitspflege. So trugen sie Rouge auf ihre Wangen auf und verzierten ihre Augen und Lippen mit Farbe. Der Name Kosmetik jedoch, kommt aus dem altgriechischen und bedeutet etwa soviel wie „schmücken“.  Allerdings verbreitete sich der Begriff erst im Laufe des 18. Jahrhunderts als cosmétique in Frankreich und gelangte um 1850 in den deutschen Sprachraum, wo bis heute die Wimperntusche als beliebtester Kosmetikartikel bei Frauen gilt. Ganze 66% der 18–64-Jährigen tuschen sich mindestens einmal pro Woche ihre Wimpern und investieren knapp 200 Millionen Euro jährlich in die dunkle Tusche. Als zweitstärkstes Produkt verkauft sich hierzulande Make-up, dicht gefolgt vom Lippenstift. Insgesamt wurde 2015 allein in Deutschland mit Produkten dekorativer Kosmetik (z.B. Make-up) rund 1,6 Milliarden Euro Umsatz gemacht.

Hättest du es gewusst? Zur Zeit der Französischen Revolution konnte das Tragen von Lippenstift tödlich sein. Wer seine angemalte Lippen zur Schau stellte, wurde für einen Sympathisanten der Aristokratie gehalten und konnte sogar geköpft werden.

  • Bereits die frühzeitlichen Menschen schminkten sich, allerdings hauptsächlich aus rituellen Gründen
  • In der Antike entwickelten die Ägypter wahrscheinlich als erste eine umfassenden Körper- und Schönheitspflege. Sie trugen Rouge und verzierten auch ihre Augen und Lippen mit Farbe
  • Der Name Kosmetik kommt aus dem altgriechischen und bedeutet etwa soviel wie „schmücken“
  • Der Begriff cosmétique verbreitete sich erst im Laufe des 18. Jahrhunderts in Frankreich und gelangte um 1850 in den deutschen Sprachraum, wo bis heute die Wimperntusche als beliebtester Kosmetikartikel bei Frauen gilt
  • Ganze 66% der 18–64-Jährigen tuschen sich mindestens einmal pro Woche ihre Wimpern und investieren knapp 200 Millionen Euro jährlich in die dunkle Tusche
  • Als zweitstärkstes Produkt verkauft sich hierzulande Make-up, dicht gefolgt vom Lippenstift
  • Insgesamt wurde 2015 allein in Deutschland mit Produkten dekorativer Kosmetik (z.B. Make-up) rund 1,6 Milliarden Euro Umsatz gemacht

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