Auf Streife
So 11.10.2015, 08:15

Volle Verantwortung

volle verantwortung

Eine Kindergartenleiterin findet morgens zwei stadtbekannte Kiffer schlafend auf dem Spielplatz ihrer Einrichtung vor und ruft die Polizei, um die beiden Männer entfernen zu lassen. Kurz nachdem die Beamten eintreffen, stellt sich aber heraus, dass die beiden Männer nicht nur auf dem Gelände geschlafen haben. Als nächstes werden die Polizisten zu einem Verkehrsunfall gerufen, wo ein Ehemann um Kind und Frau bangt.

Weiterführende Informationen zum Thema Unfallflucht:

Bundesweit wird täglich bis zu einhundert Mal Fahrerflucht begangen. Fahrerflucht begeht, wer sich nach einem Unfall von der Unfallstelle entfernt oder sich als Unfallverursacher nicht zu erkennen gibt. Auch das Hinterlassen eines Zettels mit Namen und Telefonnummer gilt als Unfallflucht und ist strafbar. Wenn der Fahrer des beschädigten Fahrzeugs nicht innerhalb von 60 Minuten auftaucht, muss der Unfallverursacher die Polizei informieren. Unfallflucht kann nicht nur mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden, auch Kasko- und Haftpflichtsansprüche verfallen, so dass der Unfallverursacher, sollte er nach der Unfallflucht ermittelt werden, für alle entstandenen Kosten selbst aufkommen muss. Sollte der Unfallfahrer nicht ermittelt werden können, übernehmen lediglich Vollkasko-Versicherungen den Schaden des Geschädigten.

Hättest du es gewusst? Selbstverständlich gilt es nicht als Unfallflucht, wenn man gegen seinen eigenen Willen bzw. aus medizinischen Gründen durch die Polizei oder einen Rettungsdienst vom Unfallort entfernt wird. 

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