Auf Streife
Mi 03.08.2016, 14:00

Was sich liebt, das kratzt sich

Eine 25-Jährige behauptet, von ihrem Freund zuhause eingesperrt und geschlagen worden zu sein. Als die Beamten ihn auf der Arbeit aufsuchen, erzählt er die Geschichte genau andersherum. - Ein 47-Jähriger ist entrüstet, weil jemand seinen Luxuswagen komplett mit Post-Its beklebt hat. Eine Gehbehinderte bekennt sich zu der Tat, doch zeigt keine Einsicht. - Eine 27-Jährige hegt den Verdacht auf Menschenhandel, da sie im Internet eine Kaufanzeige für ein Baby gefunden hat.

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Behindertenparkplätze sind speziell ausgewiesene Parkplätze. Sie sind breiter und länger als übliche Parkmöglichkeiten und erleichtern zum Beispiel Rollstuhlfahrern das Ein- und Aussteigen. Auch liegen sie oft in der Nähe von Eingängen öffentlicher Gebäude, um lange Wege zu ersparen. Doch nicht alle behinderten Menschen dürfen auch einen Behindertenplatz nutzen. Den blauen Parkausweis, der zum Parken auf Behindertenparkplätzen berechtigt, erlangen nur Personen mit den Merkzeichen “außergewöhnlich gehbehindert” oder “blind”. Auf einem Behindertenparkplatz dürfen demnach nur „Schwerbehinderte“ parken, die sich außerhalb des Wagens nur mit fremder Hilfe oder nur mit großer Anstrengung fortbewegen können. Für die Ausstellung der Parkausweise sind in der Regel die Ordnungsämter zuständig. Wer sein Fahrzeug ohne Berechtigung auf einem Behindertenparkplatz abstellt, muss mit einer Geldbuße von 35 Euro rechnen. Außerdem darf das Fahrzeug schon nach wenigen Minuten abgeschleppt werden.

Hättest du es gewusst? Für schwerbehinderte Menschen können personenbezogene Behindertenparkplätze, beispielsweise vor der Wohnung oder dem Arbeitsplatz beantragt werden. Diese Parkplätze werden mit einem Schild mit Rollstuhlsymbol und dem Hinweis “Mit Parkausweis Nr….” versehen. Nur der Ausweisinhaber darf diesen Parkplatz dann benutzen.

  • Behindertenparkplätze sind breiter und länger als übliche Parkmöglichkeiten und erleichtern zum Beispiel Rollstuhlfahrern das Ein- und Aussteigen.
  • Den blauen Parkausweis, der zum Parken auf Behindertenparkplätzen berechtigt, erlangen nur Personen mit den Merkzeichen “außergewöhnlich gehbehindert” oder “blind”.
  • Auf einem Behindertenparkplatz dürfen nur „Schwerbehinderte“ parken, die sich außerhalb des Wagens nur mit fremder Hilfe oder nur mit großer Anstrengung fortbewegen können.
  • Für die Ausstellung der Parkausweise sind in der Regel die Ordnungsämter zuständig.
  • Wer sein Fahrzeug unberechtigt auf einem Behindertenparkplatz abstellt, muss mit einer Geldbuße von 35 Euro rechnen. Außerdem darf das Fahrzeug schon nach wenigen Minuten abgeschleppt werden.

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