Auf Streife
Do 13.10.2016, 14:00

Wie die Mutter, so die Tochter?

Bei einem Verkehrsunfall wird eine 45-Jährige schwer verletzt. Die 22-jährige Unfallverursacherin hat die Kontrolle über ihren Roller verloren und die Passantin einfach über den Haufen gefahren. In einem Drogeriemarkt wird eine 45-jährige Angestellte die Kellertreppe hinunter geschubst. Zurück bei Bewusstsein beschuldigt sie ihre Kollegin als Täterin, die auch noch die Tochter des Chefs ist.

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Wer in Deutschland auf die Jagd gehen will, muss unter anderem im Besitz eines gültigen Jagdscheins sein. Doch die Jägerprüfung gilt als einer der schwierigsten Tests, die man ablegen muss, um einem Hobby nachgehen zu können. Viele nennen die Jägerprüfung deshalb auch "das grüne Abitur", das verschiedene Fachbereiche wie Biologie von Tieren und Pflanzen, Fleischhygiene, Waffenrecht und -handhabung, Naturschutz, Artenschutz, Biotopgestaltung, Jagdbetrieb, Hundewesen und Lebensmittelrecht beinhaltet.

Kein Wunder, dass die Anwärter bis zu 180 Pflichtstunden in „Jagdschulen“ und auf dem Schießstand absolvieren müssen und im Schnitt rund 1.500 Euro für einen Jagdscheinkurs bezahlt werden. Dennoch besitzen laut Hochrechnung aus dem Jahr 2013 knapp 361.560 Deutsche heute einen Jagdschein. Darunter rund 10 Prozent Frauen. In einer Befragung von Jägern gaben 86 Prozent als Hauptmotiv für den Jagdschein an, gerne in der Natur zu sein. Das Durchschnittsalter von angehenden Jägerinnen und Jägern beträgt 35 Jahre.

 

Hättest du es gewusst?

Dank ehrenamtlicher Tätigkeit der über 300.000 Jäger in Deutschland sparen die Steuerzahler jährlich 2,2 Milliarden Euro. Ohne die Waidmänner müssten Seuchenprävention, Hegemaßnahmen oder Verhütung von Wildschäden vom Staat finanziert werden.

 

  • Wer in Deutschland auf die Jagd gehen will, muss unter anderem im Besitz eines gültigen Jagdscheins sein.
  • Die Jägerprüfung gilt als einer der schwierigsten Tests, die man ablegen muss, um einem Hobby nachgehen zu können.
  • Viele nennen die Jägerprüfung deshalb auch "das grüne Abitur", das verschiedene Fachbereiche wie Biologie von Tieren und Pflanzen, Fleischhygiene, Waffenrecht und -handhabung, Naturschutz, Artenschutz, Biotopgestaltung, Jagdbetrieb, Hundewesen und Lebensmittelrecht beinhaltet.
  • Jagdscheinanwärter müssen bis zu 180 Pflichtstunden in „Jagdschulen“ und auf dem Schießstand absolvieren
  • Im Schnitt werden rund 1.500 Euro für einen Jagdscheinkurs bezahlt.
  • Laut Hochrechnung aus dem Jahr 2013 besitzen knapp 361.560 Deutsche heute einen Jagdschein. Darunter rund 10 Prozent Frauen.
  • In einer Befragung von Jägern gaben 86 Prozent als Hauptmotiv für den Jagdschein an, gerne in der Natur zu sein.
  • Das Durchschnittsalter von angehenden Jägerinnen und Jägern beträgt 35 Jahre.

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