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Staffel 1 Episode 150: Angefahrener Rollstuhlfahrer

Folge 150 Staffel 1

Ein Mann fährt einen Rollstuhlfahrer mit dem Auto um und macht seine Frau dafür verantwortlich.

16.07.2016 15:00 | 43:45 Min | © Sat.1

In Deutschland wurden im Jahr 2012 insgesamt 94.176 medizinisch psychologische Untersuchungen (MPU) durchgeführt. Bei über 50 % der Untersuchungen war eine Alkoholauffälligkeit der Grund für eine MPU. Drogen und Medikamente als Ursache für eine MPU folgten auf Platz zwei mit 20 %. Die Führerscheinbehörden ordnen eine MPU bei extremen Straffälligkeiten im Straßenverkehr an. Darunter versteht man u.a. mehrfache Alkoholauffälligkeiten oder mehr als 1,6 Promille Alkohol am Steuer, diese Regelung gilt übrigens auch für Fahrradfahrer. In Sachen Drogen wird es nicht nur unangenehm, wenn sich jemand unter Drogen hinters Lenkrad gesetzt hat. Grundsätzlich wird die Fahrerlaubnisbehörde immer darüber informiert, wenn jemand in Zusammenhang mit Drogen aufgefallen ist. Auch wenn gar nicht unter Drogen Auto gefahren wurde, kann man damit rechnen, zur MPU bestellt zu werden. Der Erfolg der MPU-Teilnehmer ist mäßig. Nur knapp die Hälfte bekommt ihre Fahrlizenz zurück.

Fahreignungs-Bewertungssystem

Hättest du es gewusst? Neben Drogen-, Medikamenten- und Alkoholkonsum wurde bisher u.a. bei 18 Punkten in der Verkehrssünderdatei der Führerschein entzogen. Ab 1. Mai 2014 werden Punkte für Verkehrsverstöße nach einem neuen System vergeben. Verstöße werden künftig je nach Schwere mit 1 bis 3 Punkten geahndet, statt wie bisher mit 1 bis 7 Punkten. Dafür ist der Führerschein nach 8 statt 18 Punkten weg. Bestehende Punkte werden nach einem festgelegten Schlüssel umgerechnet. Auf der Internetseite des Bundesverkehrsministeriums ( www.bmvi.de ) kannst du alles über das neue Fahreignungs-Bewertungssystem nachlesen. 

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