Crossing Lines

Tom Wlaschiha hat eure Facebook-Fragen beantwortet

"Ich bin ein absoluter Serien-Junkie"

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Der deutsche High-Tech-Experte versorgt das ICC-Team mit modernster Computertechnik - doch wie realistisch ist diese eigentlich? Mehrere Tage lang ab dem 11. September 2014 hattet ihr die Möglichkeit, dem Schauspieler auf Facebook eure Fragen zu stellen. Hier findet ihr seine Antworten. Wir bedanken uns für eure rege Teilnahme.

Was für ein Gefühl ist es, die Serie auf Englisch zu drehen und dann noch die eigene Stimme zu synchronisieren?

Tom Wlaschiha: "Das ist inzwischen Routine geworden und es ist mir auch sehr wichtig, mich selbst zu synchronisieren - die Sprache macht schließlich die Hälfte der schauspielerischen Darstellung aus, und da möchte ich natürlich nicht, dass das jemand anderes macht."

Wie ist es, Teil dieser TV-Serie zu sein und mit Schauspielern wie William Fichtner zu drehen?

Tom Wlaschiha: "Die beiden Staffeln waren bisher ein gutes Erlebnis für mich - es war ja auch das erste Mal, dass ich so lange Zeit und so intensiv an einer internationalen Produktion gearbeitet habe. Und es hat für mich einen besonderen Reiz, mit so vielen Kollegen aus unterschiedlichen Ländern mit ganz unterschiedlichen Backgrounds zusammen zu arbeiten. Jeder hat da andere Techniken zu spielen, man lernt viel."

Seid ihr auch privat befreundet?

Tom Wlaschiha: "Wenn man so viel Zeit miteinander verbringt, ist es natürlich echt toll, wenn man sich auch gut versteht. Gabi, Lara und Richard sind sehr gute Freunde geworden."

Hast du eigentlich auch Zeit dir selbst Serien anzugucken - und wenn ja: Gibt es eine Serie, die es bei dir ganz nach oben geschafft hat?

Tom Wlaschiha: "Ja, na klar, ich bin ein absoluter Serien-Junkie. Meine Lieblingsserien in letzter Zeit waren 'Breaking Bad', 'The Americans', aber auch englische Serien wie 'Nighty Night' und 'Getting On'."

Kommt ihr während der Drehzeit dazu, euch die Städte, in denen ihr dreht, anzusehen? Wo fandest du es am schönsten?

Tom Wlaschiha: "Das ist der angenehme Nebeneffekt, wenn man viel unterwegs ist. Wir haben natürlich auch ab und zu paar Tage frei und dann lernt man die jeweiligen Städte nicht nur aus der Touristenperspektive kennen, sondern kann auch mal in den normalen Alltag eintauchen. Besonders spannend fand ich Prag und Marseille in den letzten Jahren, wo wir viel Zeit verbracht haben."

Gibt es eine Storyline, die du dir für Sebastian wünschst?

Tom Wlaschiha: "Es gibt keine besondere Storyline, die ich mir wünsche - ich lass mich da überraschen. Wichtig ist mir immer nur, dass die Figuren komplex sind, Probleme haben, nicht immer die richtigen Entscheidungen treffen - kurz, dass sie lebendig sind."

Ich finde dich und deine Schauspielkollegen echt super gut! Seit wann wolltest du denn Schauspieler werden - und welcher war der erste Film, in dem du mitgespielt hast?

Tom Wlaschiha: "Danke, ich hatte die Idee ziemlich früh und hab mich schon mit 16 an einer Schauspielschule beworben. Allerdings spielte Film da noch keine Rolle, ich wollte vor allem Theater spielen, was ich dann nach dem Studium auch erstmal mehrere Jahre ausschließlich gemacht habe. Meine ersten kleinen Auftritte im Fernsehen hatte ich in der allerersten Folge von 'Stubbe' und der MDR-Serie 'Mama ist unmöglich'."

Macht ihr die Stunts in den Filmen alle selber oder habt ihr dafür Stunt-Männer?

Tom Wlaschiha: "Viele Sachen kann man als Schauspieler selber machen, solange es nicht zu gefährlich wird — dann hat die Filmversicherung was dagegen und man holt Profis."

Wo würdest du am liebsten leben, wenn du es dir unabhängig von deinem Job aussuchen könntest? Vielleicht in England oder in Spanien?

Tom Wlaschiha: "Eigentlich fühle ich mich nach wie vor in Berlin sehr wohl, und ich hab' auch noch keine andere Stadt gefunden, in der ich auf Dauer lieber wohnen würde. Italien und Spanien finde ich aber toll, vielleicht gibt's da später mal 'ne Zweitwohnung."

Wie realistisch ist die Technik, die Tom in der Serie benutzt?

Tom Wlaschiha: "Die ist relativ realistisch. Den ScanGen gibt's in ähnlicher Form tatsächlich, nur dass die Bilder da am Computer generiert werden und nicht in 3D am Tisch auferstehen."

Wird bei den Dreharbeiten am Set zweisprachig (Englisch/Französisch) agiert? 

Tom Wlaschiha: "Wir sprechen als Kompromiss alle Englisch miteinander. Neben den Schauspielern gibt's ja auch die Leute hinter der Kamera, die aus den verschiedensten Ländern kommen und da ist es schon wichtig, dass sich alle verständigen können."

Alle Infos, Bilder und noch mehr Videos zu Tom Wlaschiha und seiner Rolle

Tom Wlaschiha im Interview

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