Der letzte Bulle

"Eine große Erzählung ist ein Genuss."

Interview: Henning Baum

In der 5. Staffel spielte der "Bulle"-Star als Produzent auch hinter den Kulissen eine Hauptrolle.

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© Â© SAT.1/ Martin Rottenkolber

In dieser Staffel wurde Brisgau degradiert, fährt wieder Streife. Bleibt Mick ganz der Alte oder lernen wir eine neue Seite an ihm kennen?

Henning Baum: "Mick bleibt sich natürlich treu, aber er war schon immer für eine Überraschung gut und mich hat er auch dieses Mal wieder überrascht."

Neben der Hauptrolle sind Sie in dieser Staffel auch Produzent. Was ändert sich dadurch für Sie?

Henning Baum: "Da es meine Idee war, die Geschichte in dieser Form zu entwickeln, war ich gewissermaßen in der Pflicht, die Arbeit auch als Produzent zu betreuen. Ich konnte dadurch von Anfang an Handlungsstränge steuern oder Szenen frühzeitig korrigieren. Diese Pflicht in der Ausgestaltung des Werkes zu übernehmen, war mir eine große Freude. Das Schreiben von Szenen und die Entwicklung einer Handlung sind für mich sehr inspirierende Prozesse gewesen."

Die neuen acht Folgen werden horizontal erzählt. Was bedeutet das und was ändert sich dadurch für den Zuschauer inhaltlich?

Henning Baum: "Die horizontale Erzählweise muss man sich einfach wie einen Roman vorstellen, der in acht Kapitel aufgeteilt ist. Es entfaltet sich eine Geschichte, die natürlich viel spannender ist, als es eine abgeschlossene Episode je sein könnte. Wir erleben außerdem unsere Helden viel intensiver als bisher. Man taucht in das Leben der Figuren ein und erfährt, was sie bewegt, wie sie leben. Und fiebert mit ihnen, wenn sie vor Schwierigkeiten gestellt werden, und wenn sie diese überwinden. Eine große Erzählung ist ein Genuss."

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