Der letzte Bulle

"Wir hatten völlig neue Freiheiten!"

Interview: Maximilian Grill

Der Schauspieler über die 5. Staffel - und ihre Neuerungen für die Serie und die Charaktere.

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© Â© SAT.1/ Martin Rottenkolber

Was gefällt Ihnen an den neuen Folgen?

Maximilian Grill: "Vor allem gefällt mir die neue Struktur, einen Fall über acht Folgen zu erzählen. Damit hatten wir viel mehr Zeit und Raum für Figuren und Situationen. Wir konnten alles sehr genau aufbauen und waren nicht mehr unter dem Stress wie bisher: Am Anfang ein Mordfall und 45 Minuten später Auflösung ...wir hatten völlig neue Freiheiten!"

Mick und Andreas haben sich seit der letzten Staffel komplett unterschiedlich entwickelt. Was verbindet die beiden noch?

Maximilian Grill: "Zu Beginn verbindet sie nicht mehr viel. Sie haben sich komplett auseinander gelebt, in den zwei Jahren, die zwischen Staffel Vier und Fünf vergangen sind. Aber in der Not finden sie wieder zusammen und entdecken sich, ihre Partnerschaft und die Freundschaft die dahinter steht neu. Nach dieser Staffel wissen sie mehr denn je was sie aneinander schätzen und haben."

Bisher waren Sie als Andreas Kringge immer der korrekte, integre Part. Jetzt werden Sie verdächtigt, Schuld am Tod Ihres Vorgesetzten zu sein. Wie wehren Sie sich dagegen?

Maximilian Grill: "Nun ja, erstmal gerät Andreas in Panik und das auch nicht ohne Grund. Man will ihn, seine Familie und seine Karriere zerstören. Aber Andreas ist eben auch ein sauguter Polizist und will herausfinden was ihm da gerade passiert. Irgendwann realisiert er, dass er Hilfe braucht und er weiß, dass nur Mick ihm da helfen kann."

Sie machen Karriere und landen beim LKA, werden von ihren Kollegen aber zuerst nicht akzeptiert. Plötzlich wendet sich das Blatt und Sie werden vom Jäger zum Gejagten. Was ist passiert?

Maximilian Grill: "Darüber kann ich nicht viel verraten ... Aber an Andreas neuem Arbeitsplatz, dem LKA, entspinnt sich ein Fall, der seine Wurzeln weit in der Vergangenheit hat und Andreas gerät durch eine Verkettung unglücklicher Umstände in das Auge des Sturms."

In Micks Augen führt Andreas Kringge ein spießiges Leben mit Frau und Kind sowie einem Reihenhäuschen im Grünen. Können Sie sich damit identifizieren?

Maximilian Grill: "Diese Frage kann ich nur mit nein beantworten. Wäre ich wie Andreas, wäre ich bestimmt nie im Leben Schauspieler geworden. Mein Beruf hat nichts mit Sicherheit und Reihenhäuschen im Grünen zu tun."

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