Die Tore der Welt

Facts und Hintergrund zu "Die Tore der Welt"

Am Set

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Zwei Jahre nach dem Quotenhit "Die Säulen der Erde" präsentiert SAT.1 die Forstsetzung "Die Tore der Welt". Kämpften die Bewohner der Priorei und des Marktes Kingsbridge einst um den Bau ihrer Kathedrale, stehen sie 200 Jahre später vor neuen Herausforderungen: In "Die Tore der Welt" müssen die Menschen mit einem plötzlichen Machtwechsel am Hof, dem Beginn eines großen Krieges - und einer Pest-Epidemie fertig werden. 

Ken Follett: Der Autor der Saga

Mit seinem Roman "Die Tore der Welt" lieferte der britische Schriftsteller die Vorlage für den aufwändigen TV-Vierteiler. Die Filmrechte für den Bestseller vergab Ken Follett erneut an die Münchner Produktionsfirma Tandem Communications, die bereits den Vorgänger-Roman "Die Säulen der Erde" höchst erfolgreich auf die Leinwand brachte. 

Die Dreharbeiten

Mit einem international besetzten Ensemble, einer 270 Mann starken Crew und 7.500 Komparsen setzte Filmproduzentin Rola Bauer ihr Mammut-Projekt in Szene. Gedreht wurde von Mai bis Dezember 2011 in Ungarn, Österreich und der Slowakei. Am Hauptset entstanden auf 20.000 Quadratmetern 23 Gebäude, die die Kulisse für das Drama gaben.

Der Regisseur

Für die Umsetzung des ambitionierten Projekts suchte Tandem Communications einen Regisseur mit Kinoerfahrung. Der Schotte Michael Caton-Jones hatte bereits mit Stars wie Liam Neeson ("Rob Roy") und Bruce Willis ("Der Schakal") gearbeitet. Für die "Tore der Welt" kreierte Caton-Jones einen farbintensiven, romantischen Look, der sich von dem der "Säulen der Erde" sichtlich unterscheidet. Er macht deutlich, dass die neue Geschichte 200 Jahre später spielt.

Tierische Darsteller und Requisiten

Am Set kamen 65 Pferde, Falken, Raben und trainierte Ratten zum Einsatz. Für die Ausstatter wurden in eigenen Werkstätten rund 200 Schwerter, 100 Schilde, 140 Speere und 100 Fahnen angefertigt.

Der 100-jährige Krieg

Edward III. war der erste englische König, der versuchte seine Ansprüche auf den französischen Thron mit Waffengewalt durchzusetzen. Der Konflikt begann 1337 mit Edwards ersten Plänen für eine Invasion und endete nach jahrzehntelangen Kämpfen, Waffenstillstands-Abkommen und wechselnden Protagonisten 1435 mit Englands beinahe vollständigem Rückzug. Eine der berühmtesten Figuren des Krieges wurde Johanna von Orleans, die für den französischen König Karl VII. kämpfte und von den Engländern als Hexe verbrannt wurde.

Der schwarze Tod

Mit diesem Begriff wird die Pest-Epidemie bezeichnet, der zwischen 1347 und 1353 rund ein Drittel der europäischen Bevölkerung zum Opfer fiel. Diese Entvölkerung leitete einen gesellschaftlichen Wandel ein: Die Löhne von Arbeitern stiegen. In England führte ein Bauernaufstand zur Abschaffung der Leibeigenschaft. Zünfte lockerten ihre Zugangsregeln und verhalfen Menschen zu einem Aufstieg, der ihnen unter "normalen" Umständen verwehrt geblieben wäre.