Eins gegen Eins
Di 03.09.2013, 23:20

Abgelehnt und abgeschoben - Müssen wir mehr Flüchtlinge aufnehmen?

Flüchtlinge_Asyl © usage Germany only, Verwendung nur in Deutschland

Die Zahl der Asylbewerber in Deutschland ist so hoch wie seit 1999 nicht mehr. Die Zahl der Flüchtlinge steigt weiter. Der Platz in Deutschlands Asyl-Unterkünften wird knapp und die Behörden stehen unter Druck, zügig neue zu schaffen. In Berlin-Hellersdorf wehren sich seit Wochen viele Anwohner gegen eine neue Unterkunft vor ihrer Haustür.

Rechtsextreme instrumentalisieren es, um gegen die angebliche "Asylantenflut" zu mobilisieren. Deutschland nimmt als eines der reichsten Länder der Erde im europäischen Vergleich aber immer noch relativ wenige Kriegsflüchtlinge auf. "Eins gegen Eins"-Moderator Claus Strunz stellt deshalb am Dienstag, 3. September 2013, um 23:20 Uhr in SAT.1 die Frage:

Abgelehnt und abgeschoben – Müssen wir mehr Flüchtlinge aufnehmen?

"Nein", sagt Joachim Herrmann. Der bayerische Innenminister: "Erpressung als Mittel, um Asylrecht zu erhalten, ist völlig indiskutabel!" Unterstützung bekommt er vom Schweizer Journalisten Philipp Gut: "Die Kriminalität steigt im Umfeld von Asylbewerberheimen stark an, das darf man nicht ignorieren."

"Ja", sagt hingegen Katja Kipping. Die Bundesvorsitzende der Linke ist der Meinung: "Die waffenexportierenden Länder wie Deutschland tragen eine Mitverantwortung für die Kriege und dadurch verursachten Flucht der Menschen auf der ganzen Welt. Schluss mit den Schikanen gegen die Asylbewerber!"

Schauspielerin Annabelle Mandeng stimmt ihr zu: "Deutschland hat wegen seiner Geschichte eine besondere Verantwortung gegenüber Verfolgten."

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