Eins gegen Eins
Di 21.05.2013, 23:20

Folge 3: Facebook, Twitter und Co. - Machen uns soziale Netzwerke asozial?

Thema: Facebook, Twitter und Co. - machen uns soziale Netzwerke asozial?

"Wir haben Angst vor den Tätern!" Zum ersten Mal sprechen zwei Mädchen im TV über Cybermobbing-Hetzjagd

Eine neue Studie vom "Bündnis gegen Cybermobbing" 2013 zeigt: Soziale Netzwerke sind in bis zu 84 Prozent Tatort für Cybermobbing. Jeder fünfte Jugendliche wird online terrorisiert. Von Beleidigungen berichten 63 Prozent der Mädchen und 51 Prozent der Jungen, 47 Prozent klagen über Verleumdungen und Lügen.

Schülerinnen aus dem Rhein-Main-Gebiet haben die Initiative gegründet "Wir machen unser Maul auf". Zwei Mädchen sprechen zum ersten Mal im Fernsehen über die brutalen Cybermobbing-Attacken. Es geht um intime Nacktfotos, die im Netz verbreitet wurden. Sie wollen anonym bleiben, denn sie haben Angst vor den Tätern. 

Claus Strunz fragt in seiner Talkarena "Eins gegen Eins" am 21. Mai 2013 um 23:20 Uhr:

Facebook, Twitter und Co. - Machen uns soziale Netzwerke asozial?

Ja, sagt Georgina Fleur. Sie war TV-Kandidatin beim "Bachelor" und im "Dschungelcamp". Sie hat jede Menge Feinde in den sozialen Netzwerken, die sie beleidigen, beschimpfen und ihr sogar den Tod wünschen. Sie sagt: "Auf der Straße traut sich das niemand, da sagt mir keiner solche üblen Pöbeleien ins Gesicht!". Unterstützung bekommt sie von der Psychotherapeutin Franziska Kühne. "Die Menschen vereinsamen, sie sind ständig online. Sie schreiben lieber Emails als sich persönlich zu treffen!"

Nein, sagt der Schauspieler und Comedian Niels Ruf. "Soziale Netzwerke machen nicht asozial. Ich bin ein "heavy user" und habe trotzdem viele Freunde, mit denen ich mich persönlich treffe." Nein, sagt auch die stellvertretende Generalsekretärin der CSU Dorothee Bär. "Ich nutze die sozialen Netzwerke vor allem beruflich. Jeder kann sich einbringen, das ist Demokratie!"

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