Eins gegen Eins

Die Ergebnisse der von "Eins gegen Eins" und "Focus" beauftragten Umfrage sind eindeutig

Bei Jung- und Erstwählern: Steinbrück steht in Merkels Schatten

Geht es um entscheidende Regierungseigenschaften, liegt SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück bei Jung- und Erstwählern zum Teil deutlich hinter Angela Merkel (CDU). Die größten Differenzen lassen sich bei der Frage feststellen, ob Merkel oder eher Steinbrück für ein weiterhin wirtschaftlich starkes Deutschland stehen. 43 Prozent der Jung- und Erstwähler sehen Merkel in dieser Rolle, nur 17 Prozent ihren Kontrahenten Steinbrück. Knapp die Hälfte (47 Prozent) der Jungwähler schreiben Merkel die Eigenschaften Durchsetzungskraft und Führungsstärke zu, nur 22 Prozent sehen diese Eigenschaften bei Steinbrück.

Frage-Antwort-Runde zwischen Kanzlerkandidat und Jungwählern

Dies zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov unter Jung- und Erstwählern im Alter von 18 bis 29 Jahren, die im Auftrag von "Eins gegen Eins" und "Focus" zur Bundestagswahl 2013 durchgeführt wurde. Hintergrund der Befragung ist der morgige Polit-Talk "Eins gegen Eins" in SAT.1, bei dem SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück zu Gast sein wird. Getreu nach dem Motto der Sendung "Eins gegen Eins": "Erste Wahl? Kanzlerkandidat Peer Steinbrück trifft auf Jungwähler!" führt Moderator Claus Strunz die Frage-Antwort-Runde zwischen Kanzlerkandidat und Jungwählern.

Wie die Umfrageergebnisse zeigen, liegt Merkel auch beim Thema Vertrauenswürdigkeit mit 36 Prozent deutlich vor Steinbrück (13 Prozent). Sympathiepunkte kann die Kanzlerin ebenfalls bei den Jungwählern sammeln: Knapp ein Drittel (32 Prozent) findet Merkel als Mensch sympathisch, nur 14 Prozent Steinbrück. Nur beim Thema soziale Gerechtigkeit – ein Kernthema der SPD - hat Steinbrück (21 Prozent) einen hauchdünnen Vorsprung vor Merkel (20 Prozent).

39 Prozent würden Merkel direkt wählen

Hätten Jung- und Erstwähler die Möglichkeit, den Bundeskanzler oder die Bundeskanzlerin direkt wählen zu dürfen, würden 39 Prozent der Befragten Merkel wählen, nur 13 Prozent hingegen Steinbrück. Besonders bei jungen Frauen verliert Steinbrück deutlich: Nur acht Prozent würden ihr Kreuz beim Kanzlerkandidaten machen, 42 Prozent würden Merkel wiederwählen.

Auch bei der Frage, welche Parteien am stärksten für die Belange junger Menschen eintritt, liegt die SPD mit zwölf Prozent knapp hinter der CDU/CSU (14 Prozent). An erster Stelle stehen bei den Jungwählern die Piraten (30 Prozent) gefolgt von den Grünen (16 Prozent).

Am wichtigsten für die Bundestagswahl ist für 49 Prozent der jungen Wähler in Deutschland das Thema Bildung. Ferner stehen die Punkte Arbeitsmarkt und Wirtschaft/ Finanzen (jeweils 47 Prozent) weit oben auf der Agenda. Auch von Interesse ist das Thema Mindestlohn: 72 Prozent der befragten Jungwähler stehen hinter einem flächendeckenden Mindestlohn, nur jeder Fünfte ist dagegen. Knapp ein Drittel (29 Prozent) spricht sich für eine Rückkehr zur D-Mark aus, die große Mehrheit (60 Prozent) möchte weiterhin am Euro festhalten.

Im Zeitraum vom 11.06. bis 17.06. wurden insgesamt 1.020 Jung- und Erstwähler im Alter von 18 bis 29 Jahren repräsentativ befragt. Die Fehlertoleranz liegt zwischen 1,4 Prozentpunkten (bei einem Anteilswert von 5 Prozent) und 3,1 Prozentpunkten (bei einem Anteilswert von 50 Prozent). Die Daten wurden mittels Online-Befragung erhoben.

(Quelle: FOCUS)

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