Eins gegen Eins
Di 01.10.2013, 23:20

Linke Mehrheit ignorieren? Duell Wagenknecht gegen Stegner

Das Bankensystem funktioniert nicht

Deutschland nach der Wahl: Angela Merkel freut sich über einen triumphalen Sieg mit 41,5 Prozent. Trotzdem hat die Bundeskanzlerin noch keinen Koalitionspartner gefunden. Denn die Mehrheit hat – wenn auch knapp – links gewählt: 42,7 Prozent der Wähler votierten für SPD, Grüne oder "Die Linke". Mit 319 Abgeordneten hätte eine rot-rot-grüne Koalition im Bundestag genug Stimmen, um Peer Steinbrück zum Kanzler zu wählen und die Regierung zu stellen. "Eins gegen Eins"-Moderator Claus Strunz stellt deshalb am Dienstag, 1. Oktober 2013, um 23:25 Uhr in SAT.1 die Frage:

Links ist das Volk – Darf man die rot-rot-grüne Mehrheit ignorieren? 

"Ja", sagt Dr. Ralf Stegner. Der SPD-Landesvorsitzende in Schleswig-Holstein meint: "Die Linkspartei muss sich verändern. Wer etwas will, muss bereit sein, sich weiterzuentwickeln. Die Partei besteht ja nicht nur aus vernünftigen Leuten wie Herrn Bartsch oder Herrn Gysi, sondern wir haben da ja auch noch Frau Wagenknecht und andere."

Die Vize-Vorsitzende von "Die Linke" hält bei "Eins gegen Eins" direkt dagegen. Dr. Sahra Wagenknecht sagt: "Ich hoffe, dass sich in der SPD irgendwann die durchsetzen, die dieses Land ohne unsoziale Agenda-Politik gestalten wollen und es satt haben, als Mehrheitsbeschaffer unter einer CDU-Kanzlerin zu dienen."

Gleichzeitig feiert "Eins gegen Eins" sein Jubiläum: Wagenknecht und Stegner stehen sich in der 50. Ausgabe des SAT.1-Polittalks zum verbalen Schlagabtausch am Dienstag im Studio Berlin-Adlershof gegenüber.

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