Fahndung Deutschland

Bremen

Wohncontainer für Vertriebene in Brand gesetzt

In der Nacht des 20. September 2016 (Dienstag) sind in Bremen-Huchting vier Container eines künftigen Übergangswohnheims für Vertrieben ausgebrannt. Zwölf weitere Container wurden durch das Feuer beschädigt.

21.09.2016 17:55 Uhr
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Im entstehenden Containerdorf in der "Obervielander Straße" entstand ein hoher Sachschaden. Personen wurden weder verletzt noch gefährdet.

Unbekannte Verdächtige hatten Fensterscheiben an diversen unbewohnten Wohncontainern eingeschmissen - teils mit Pflastersteinen. Dann warfen die Straftäter mehrere Brandsätze in die Container. Nicht alle „Molotow-Cocktails“ zündeten, sodass vier Container ausbrannten und nicht das komplette Übergangswohnheim zerstört wurde.

Die Polizei Bremen hat eine Ermittlungsgruppe eingerichtet, unter Beteiligung des Staatsschutzes und der Fachdienststelle für Branddelikte. Die Polizei Bremen richtet ein verstärktes Auge auf Flüchtlingsunterkünfte in Bremen: Getroffene Schutzmaßnahmen werden "anlassbezogen intensiviert".

Die Beamten der Ermittlungsgruppe ermitteln "mit Hochdruck in alle Richtungen", berichtet die Polizei Bremen. Brandspezialisten waren bis zum Nachmittag des 20. Septembers vor Ort. Die Polizei schließt einen politischen Hintergrund für die Tat nicht aus.

Hinweise bitte an die Polizei Bremen:

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