Fahndung Deutschland

Dellbrück (Nordrhein-Westfalen)

Belohnung von 11.500 Euro ausgelobt

Im Mordfall Helmut Hahn fahndet die Polizei Köln mit Phantombildern nach zwei Männern. Die Gesuchten waren von einem Zeugen in den Vormittagsstunden des Tattages (9. Mai) im Stadtteil Dellbrück in unmittelbarer Nähe des Tatortes beobachtet worden.

finale

Der 98-Jährige war am Montagnachmittag (9. Mai) in seiner Dellbrücker Wohnung von einem Angehörigen tot aufgefunden worden. Die Obduktion des Leichnams ergab, dass der Senior an den Folgen einer Gewaltanwendung verstorben war. Durch die Vernehmung von Zeugen erhielten die Beamten der Mordkommission erste Informationen über den letzten Vormittag des Seniors. Gegen 9 Uhr war er fußläufig an einer Apotheke auf der Dellbrücker Hauptstraße gesehen worden. Etwa eine Stunde später hatte der Rentner nach Zeugenangaben das Grab seiner verstorbenen Ehefrau auf dem Friedhof Dellbrück aufgesucht.

Nach der medialen Berichterstattung zu dem Fall hatten sich mehrere Bürgerinnen und Bürger mit den Ermittlern der Mordkommission in Verbindung gesetzt. Die Kriminalbeamten gehen den einzelnen Hinweisen nach. Fachleute des Landeskriminalamtes erstellten aufgrund einer Zeugenaussage die beiden Phantombilder.

Laut Zeugenaussagen ist der erste Verdächtige etwa 16 bis 20 Jahre alt und ungefähr 1,65 bis 1,70 Meter groß. Er ist auffallend dünn, hat blonde strähnige Haare und ein ungepflegtes Erscheinungsbild. Es gibt Hinweise, dass dieser Mann im Stadtteil Dellbrück als Flaschensammler unterwegs gewesen sein könnte.

Der zweite Verdächtige ist 16 bis 20 Jahre alt und ungefähr 1,75 Meter groß. Er ist dick, hat schwarze lockige Haare und ist von gepflegter Erscheinung. Am Tattag war er dunkel gekleidet.

Die Mordkommission fragt:

Wer kennt die auf den Phantombildern gezeigten Personen? Wer kann Angaben zu deren Identität oder Aufenthaltsort machen? Wer hat am Tattag verdächtige Beobachtungen gemacht, die mit dem Tötungsdelikt in Zusammenhang stehen könnten?

Für Hinweise, die zur Ergreifung und rechtskräftigen Verurteilung des Täters führen, sind Belohnungen von insgesamt 11.500 Euro ausgelobt. Die Belohnung wurde teilweise durch Angehörige des Getöteten ausgesetzt. Über die Verteilung wird unter Ausschluss des Rechtsweges entschieden.
Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 11, Telefonnummer 0221/229-0.

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