Fahndung Deutschland

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz)

Cyber-Kriminelle attackieren Firmen

Mehrere Unternehmen in Kaiserslautern sind am Dienstag Ziel von sogenannten Cyberattacken geworden. Drei Fälle von Internetkriminalität wurden am Dienstagmorgen bei der Polizei angezeigt.

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Cyberkriminelle - meistens sitzen sie im Ausland, arbeiten professionell und verstehen es ihre Identität zu verschleiern. © Polizeipräsidium Westpfalz

Eine Arztpraxis, ein medizinisches Labor und einen kunststoffverarbeitenden Betrieb haben sich sogenannte Hacker als Opfer ausgesucht. Sie verschickten an die Betriebe unverdächtig erscheinende E-Mails. Es handelte sich dabei um angebliche Bewerbungen, verknüpft mit dem Verweis auf einen Anhang, welcher der elektronischen Nachricht beigefügt war. In gutem Glauben öffneten Mitarbeiter die Datei und damit sprichwörtlich die Büchse der Pandora. Plötzlich wurden die Computer immer langsamer bis gar nichts mehr ging. IT-Spezialisten fanden heraus, dass die Rechner mit der Schadsoftware "Cerber" infiziert wurden. Offensichtlich wurden sämtliche Daten auf den Computern verschlüsselt beziehungsweise gelöscht. Der wirtschaftliche Schaden dürfte mehrere tausend Euro betragen. Erst nach Zahlung eines bestimmten Geldbetrages an die Kriminellen sei eine Wiederherstellung der Daten durch die Hacker möglich. Die Polizei rät davon ab und empfiehlt stattdessen regelmäßige Datensicherungen vorzunehmen, so lassen sich aus einem sogenannten Back-Up alle Dateien wiederherstellen.

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