Fahndung Deutschland

Mainz (Rheinland-Pfalz)

Vorsicht, Gewalttäter!

Am Nachmittag des 02.08.2016 zwischen 15:15 Uhr und 15:40 Uhr flüchteten zwei Insassen aus der Rheinhessen-Fachklinik in Alzey. Einer, der 24-jährige Ahmed A., ist auf der Flucht. Er wird

03.08.2016 17:30 Uhr
ahmeda TEASER
© Polizei Mainz

Die Männer waren wegen Gewaltdelikten und Warnvorstellungen in die forensischen Psychiatrie untergebracht.

Einer der Ausbrecher, ein 38-Jähriger, wurde vor zwei Wochen in die Rheinhessen-Fachklinik nach Alzey eingewiesen, wegen gefährlicher Körperverletzung. Polizeikräfte entdeckten ihn zeitnah an der Klinik und nahmen ihn fest.

Der andere, noch flüchtige Mann ist Ahmed A., ein 24-jähriger Somalier. Ihn suchte die Polizei auch mit Hubschraubern und Diensthunden.

Letzte Spur: Hauptbahnhof Mainz

Nach Erkenntnissen und Zeugenaussagen ging Ahmed A. zum Bahnhof nach Alzey. Dort stieg er in eine Bahn nach Mainz. Eine Bahn-Mitarbeiterin forderte den Mann gegen 16 Uhr auf, den Zug am Bahnhof Wörrstadt zu verlassen. Das tat er.

Neue Fotos
© Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz

Am Bahnhof Wörrstadt verlor sich zunächst die Spur des Somaliers. Fotos einer Überwachungskamera zeigen, dass er in einen Zug nach Mainz stieg. Möglich, dass er von Mainz weiter nach Frankfurt fuhr.

Vorwurf: versuchter Totschlag

Die Polizei stuft den Geflüchteten als potenziell gewaltbereit ein. Er war psychisch auffällig und unter anderem wegen Gewaltdelikten in der Klinik untergebracht. Dem 24-Jährigen wird versuchter Totschlag vorgeworfen.

Das Krankenhaus berichtete, dem jungen Mann drohte nach der Entlassung aus der Klinik eine Abschiebung nach Somalia. Dieser wollte sich Ahmed A. vermutlich entziehen.

Beschreibung des Flüchtigen:

  • schwarze Haare, dunkle Haut
  • seitlich rasierte Haare
  • Oberlippenbart
  • Kinnbart
  • helles T-Shirt
  • dunkle Jogginghose
  • 1,72 Meter groß
  • circa 85 Kilogramm schwer
  • Hausschuhe
ahmeda
Ahmed A. | © Polizeipräsidium Mainz

Die Polizei bittet, sich dem Mann nicht zu nähern, sondern umgehend per Notruf 110 die Polizei zu rufen.

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Worms (Telefon: 06241 8520) oder an jede andere Polizeidienststelle per Notruf 110.

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