Fahndung Deutschland

Prävention

Gewalt vermeiden

Obwohl gewalttätige Situationen wohl kaum an der Tagesordnung stehen, sollte man für den Ausnahmefall trotzdem gewappnet sein. Eines ist grundsätzlich klar: Unabhängig davon, wie die Bedrohung ausfällt,  gewisse Verhaltensgrundlagen sind in einer aggressiv aufgestauten Situation grundlegend deeskalierend.

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© Jonathan Stutz - Fotolia

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

Vorausschauendes Verhalten kann helfen Gefahren rechtzeitig zu erkennen. Ziel ist es hierbei gewalttätige Situationen so aus dem Weg zu gehen. 

Hören Sie auf Ihr Gefühl

Empfinden Sie eine Situation als bedrohlich, dann könnte es ihr Instinkt sein, der Sie warnt. Vertrauen Sie ihren inneren Alarmglocken und lassen Sie sich von ihrer Angst leiten und  diese nicht in die hinterste Ecke zu schieben. Doch alles in Maßen, Angst als ständigen Begleiter bei sich zu wissen, ist auch unnötig, schließlich drohen gewalttätige Auseinandersetzungen nur sehr selten.

Machen Sie um Gefahren frühzeitig einen Bogen

Je früher es Ihnen gelingt, eine gefährliche Situation richtig einstufen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dieser zu entgehen. Weichen Sie Personen, die sie als bedrohlich empfinden bewusst aus. Unterwegs sollten Sie bei befürchteter Gefahr einfach die Straßenseite wechseln und die Nähe anderer Menschen suchen.

Handeln Sie unerwartet

Geben Sie sich selbstbewusst und versuchen Sie keine Angst zu zeigen, denn Täter gehen bei ihren Opfern immer von einem bestimmten Verhalten aus. Sollten Sie angepöbelt werden, erwartet der Angreifer eine bestimmte Reaktion. Gehen Sie nicht auf die Provokation ein und pöbeln Sie nicht zurück und gehen einfach weiter. Sorgen Sie für Überraschung, indem Sie sich unerwartet Verhalten und zum Beispiel laut singen, Erkrankungen oder Übelkeit vortäuschen oder mit ihrem Handy ein Telefonat simulieren.

Zeigen Sie Grenzen auf

Machen Sie deutlich, dass Sie keinen Kontakt möchten. Sagen Sie klar und deutlich, dass sie weder  Nähe, noch Berührungen wünschen und Siezen Sie den Täter, damit auch ihr Umfeld versteht, dass es sich hierbei um einen Fremden handelt, der sie belästigt.

Schaffen Sie Aufmerksamkeit

Straftaten passieren häufig dort, wo sich die Täter sicher und unentdeckt glauben. Geben Sie Ihnen keine Chance. Wecken Sie die Aufmerksamkeit anderer Personen auf das Fehlverhalten des Täters, indem Sie die Straftaten öffentlich machen. Beziehen Sie andere Menschen direkt in das Geschehen mit ein und mobilisieren Sie diese zur Hilfe. Sprechen Sie ihre Mitmenschen direkt an und machen Sie deutlich, dass Sie Unterstützung benötigen, z.B. „Sie dort mit der blauen Hose, rufen Sie die Polizei!“

Befreien Sie Sich vom Täter

Nutzen Sie den Moment zur Flucht. Verschwinden Sie so schnell wie möglich aus dem Sichtfeld des Angreifers, um so auch weiteren Attacken zu entfliehen. Steuern Sie andere Personen an.

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