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Frühstücksfernsehen

Darum solltest du auf keinen Fall Wattestäbchen benutzen!

Staffel 1

Gesundheitsreporterin Charlotte Karlinder verrät dir, wieso du die kleinen Stäbchen besser nicht benutzt.

17.01.2017 01:00 | 1:38 Min |

Bei falscher Benutzung sind Baumwollstäbchen gefährlich

Ärzte warnen schon seit Langem davor: Das Herumstochern im empfindlichen Gehörgang befreit das Ohr gar nicht zwingend vom ungewünschten Ohrenschmalz, Wasser oder anderen Absonderungen, sondern schiebt sie nur noch tiefer hinein. Das winzige Werkzeug schafft es nur, einen Bruchteil des Schmalzes aufzusaugen – die weitaus größere Menge wird aber noch tiefer ins Ohr geschoben. Zudem ist es aber tatsächlich auch gar nicht notwendig, per Wattestäbchen nachzuhelfen: Das Ohr reinigt sich nämlich selbst. Der Gehörgang des Menschen ist so angelegt, dass er nach innen spitz zuläuft und die feinen Härchen in diesem Gang transportieren den Schweiß, Dreck und bei Entzündungen auch Bakterien einfach in Richtung Ohrmuschel. Diese lassen sich dann wiederum leicht und gefahrlos mit lauwarmem Wasser beim Duschen, mit einem Waschlappen oder dem Zipfel eines Handtuchs reinigen. Wer jedoch täglich Wattestäbchen tief in den Gehörgang schiebt, der durchbricht damit jedesmal diesen natürlichen Ablauf. Aber: Natürlich gibt es wie immer Ausnahmen, denn nicht bei allen manchen Menschen reinigen sich die Ohren von selbst. Wenn man besonders verwinkelte Gehörgänge hat oder ein regelmäßiger Schwimmer ist, sollte man seine Ohren von einem HNO-Arzt professionell säubern lassen. Manchmal kann das auch im Alter notwendig werden. 

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