Frühstücksfernsehen

Playlist

Frühstücksfernsehen

Gina-Lisa: "Bei mir sieht man immer nur die Brüste!"

Staffel 1

Nach ihrem abgebrochenen Gerichtsprozess spricht Gina-Lisa darüber, was wirklich passiert ist und warum alle Frauen sich wehren müssen.

02.06.2016 05:30 | 6:15 Min |

Gina-Lisa Lohfink: So kam es zum Prozess

Bekannt wurde Gina-Lisa durch „ Germany's Next Topmodel “ und ihr freches Mundwerk. Seit ihrem Ausscheiden hat sich viel verändert. Gina-Lisa ist mittlerweile Model, Reality TV-Sternchen und auf den roten Teppichen des Landes unterwegs. Und seit Neuestem: wegen falscher Verdächtigung im Zuge einer Vergewaltigung angeklagt. Doch wie kam es dazu?

Wie alles begann

Es ist schon einige Jahre her: Auf dem Weg ins Showbiz wird Gina-Lisa von Yüksel D. unterstützt, der mit ihr von Misswahl zu Misswahl fährt. Beide haben ein Ziel: Geld und Ruhm. Eines Tages kommt es zum Sex zwischen den beiden, den Yüksel D. auf Video festhält.

Als die blonde Schönheit im gleichen Jahr Kandidatin bei „Germany’s Next Topmodel“ und einem Millionenpublikum bekannt wird, nutzt Yüksel D. die Gelegenheit beim Schopfe und verkauft das Sextape.

Gina-Lisa Lohfink Anfang Juni in Berlin in Begleitung von Florian Wess und ih...
Gina-Lisa Lohfink Anfang Juni in Berlin in Begleitung von Florian Wess und ihrer Anwälte. Im Amtsgericht Tiergarten findet der Prozess gegen die 29-Jährige statt. © dpa picture alliance

2012 kommt es zu einer ähnlichen Situation, nur dass die Annäherung diesmal gegen ihren Willen stattfindet. Bei einer Party lernt Gina-Lisa den Fußballer und Fitnesstrainer Pardis F. kennen. Was danach geschieht, gibt sie später bei der Polizei zu Protokoll.

Gina-Lisa erstattet Anzeige bei der Polizei

Im Juni 2012 erstattet die 29-Jährige Anzeige gegen die Yüksel D. und Pardis F. Der Vorwurf: Vergewaltigung und Verbreitung von Video-Aufnahmen sexueller Handlungen. Daraufhin wird einer der beiden Männer wegen unrechtmäßiger Verbreitung der Aufnahmen verurteilt. Der andere hingegen taucht unter – für eine Verurteilung sieht die zuständige Staatsanwältin keine ausreichenden Beweise.

Aus dem Opfer wird die Täterin

Schließlich sollte sich der Spieß umdrehen: Weil sie nicht nur behauptete, gegen ihren Willen Opfer sexueller Handlungen geworden zu sein, sondern auch mutmaßte, dass man ihr K.o.-Tropfen verabreicht habe, um sie gefügig zu machen, hat Gina Lisa nun selbst eine Anzeige an der Backe.

Ende 2015 kam es zum Strafbefehl wegen falscher Verdächtigungen. Jetzt steht das Model vor Gericht. Der Streitwert: 24.000 Euro. Doch um Geld geht es hierbei nur am Rande. Viel brisanter ist die politische Debatte, die sich derzeit um das aktuelle Sexualstrafrecht entbrennt und in deren Mittelpunkt sie steht: Gina-Lisa Lohfink.

Vieles an der Geschichte wird gemutmaßt, dramatisiert und weggelassen. Doch was sagen Gina-Lisa und ihr Anwalt Burkhardt Benecken selbst zu all den Vorwürfen und der Entwicklung der Geschehnisse vor Gericht? All das sehen Sie im SAT.1 Video.

Kommentare

Jetzt Fan werden

Exklusiv