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Gina-Lisa: Gerichtsverhandlungen von drei Justiz-Skandalen überschattet

Staffel 1

Seit vier Jahren zieht sich der Prozess um eine (vermeintliche) Vergewaltigung nun bereits hin. Vor Gericht scheint sich die schwierige Zeit von Gina-Lisa jedoch weiter zuzuspitzen, denn an einem Verhandlungstag kommt es gleich zu drei Justiz-Skandalen.

03.06.2016 05:30 | 3:51 Min |

Skandal 1: Gina-Lisa wüst beschimpft

„Du Nutte! Du Lügnerin, du Bitch!“, riefen die drei jungen Männer über den Gerichtsflur, als Gina-Lisa Lohfink an ihnen vorbeilief. Bereits zuvor soll die ehemalige „Germany’s Next Topmodel“-Teilnehmerin von der Gruppe bis ins Berliner Amtsgericht Tiergarten verfolgt und übelst beschimpft worden sein.

Die unbekannten Männer wurden schlussendlich von den Justizbeamten aus dem Gericht geleitet, an den verbalen Pöbeleien jedoch nicht gehindert.

Skandal 2: Film- und Fotoverbot missachtet

Auch während der eigentlichen Verhandlung waren die Störenfriede anwesend und sorgten für einen handfesten Skandal. Trotz absoluten Film- und Fotoverbots soll das Trio Gina-Lisa im Gerichtssaal und später auf dem Flur mit ihren Handys gefilmt haben, ohne dass die Beamten eingegriffen hätten.

Und es wurde noch dreister: Die Männer haben dem anwesenden Kamerateam ihr Filmmaterial sogar zum Kauf angeboten.

Während des Sex-Prozesses von Gina-Lisa Lohfink kommt es im Amtsgericht zum E...
Während des Sex-Prozesses von Gina-Lisa Lohfink kommt es im Amtsgericht zum Eklat. © dpa picture alliance

Skandal 3: Personalien der Männer nicht aufgenommen

Mit dem Rauswurf der dubiosen Bande konnte der Ablauf der Gerichtsverhandlung zwar wieder in geordnete Bahnen gebracht werden, doch dann kam es zu einem erneuten Fehler der Justiz. Die Beamten versäumten nämlich, die Personalien der Männer aufzunehmen.

Peinlich, denn: Die Pöbler blieben unbekannt und konnten so ungestraft davonkommen. Dass die tumultartigen Szenen nicht spurlos an Gina-Lisa vorbeigingen, zeigte sich nur allzu deutlich, als das Reality-TV-Sternchen noch im Amtsgericht einen Nervenzusammenbruch erlitt.

Fazit: Dass der Gerichtstag im Falle des Sex-Prozesses von Gina-Lisa Lohfink so chaotisch ablief, hatte auch mit der Nachlässigkeit der Justizbeamten zu tun. Drei Männer pöbelten und beschimpften hemmungslos, eine Strafe müssen sie wegen fehlender Kontrollen jedoch nicht befürchten.

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