Genial daneben - Die Comedy Arena

Hella von Sinnen

Geburtstag: 02. Februar 1959 (Gummersbach)

Hella von Sinnen in Siegerpose ...
© Sat.1

Biografie

Hella von Sinnen aka Hella Kemper kann wohl problemlos als der Paradiesvogel des deutschen Fernsehens bezeichnet werden. Die Moderatorin und Komikerin sticht bei ihren Auftritten nämlich nicht nur durch Witz und eine bisweilen scharfe Zunge, sondern auch ihre schillernden Outfits hervor.

Nach dem Abitur studiert Hella von Sinnen ab 1977 in Köln Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Pädagogik, verlässt die Universität aber ohne Abschluss. Stattdessen gründet sie 1979 zusammen mit Dada Stievermann und Dirk Bach die Kabarettgruppe "Stinkmäuse". Ab 1984 ist die Komikerin zudem als Ensemblemitglied im "Theater in der Filmdose" dabei, dessen Leiter Walter Bockmayer das große Talent der Gummersbacherin nicht entgeht.

Markenzeichen: "Tschacka-Tschacka" 

1988 gelingt Hella von Sinnen der Sprung vor die Kamera: Zusammen mit Hugo Egon Balder ist sie bis 1992 als Moderatorin bei "Alles Nichts Oder?!" unterwegs und bleibt dem Publikum unter anderem aufgrund ihrer extravaganten Kostüme im Gedächtnis. Auch ihre pausenfüllende Lautmalerei "Tschacka-Tschacka" wird schnell zu einer Art Markenzeichen.

Trotz des Erfolgs im Fernsehen bleibt Hella von Sinnen auch dem Kabarett treu. Ihr Bühnenprogramm "Ich bremse auch für Männer" wird ab 1995 zum großen Hit und die Komikerin tritt damit in den folgenden zwei Jahren landesweit auf Kleinkunstbühnen auf. 1994 übernimmt sie zudem die Rolle der Synchronsprecherin für die Hyäne Shenzi in Disneys Kultfilm "Der König der Löwen", sowie von einigen Personen in "Little Britain Abroad".

Auch nach der Jahrtausendwende geht es für Hella von Sinnen erfolgreich weiter. Von 2003 bis 2010 ist sie Teil des ständigen Rateteams der Sendung "Genial daneben – Die Comedy Arena", ein Part, zu dem sie ab 2017 zurückkehrt. Von 2005 bis 2008 ist sie außerdem als Moderatorin bei "Promi ärgere Dich nicht" dabei. 

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Trio Infernale: Hella von Sinnen, Hugo Egon Balder und Wigald Boning. © dpa

TV (Auswahl)

  • Alles Nichts Oder?! (1988 – 1992)
  • Weiber von Sinnen (1991 – 1992)
  • Wenn die Putzfrau 2 x klingelt (1994)
  • Die dicksten Dinger (1997)
  • Dritte Halbzeit (1999)
  • Das TV-Quartett (2001 – 2002)
  • Blond am Freitag (mit Ralph Morgenstern) (2001 – 2005)
  • Genial daneben – Die Comedy Arena (2003 – 2010, ab 2017)
  • Promi ärgere Dich nicht (2005 – 2008)
  • Klick-Stars (2011 – 2012)
  • TV total (2014 – 2015)
  • Die Kirmeskönige (2016)

Auszeichnungen (Auswahl)

  • Deutscher Comedypreis in der Kategorie "beste Comedy-Show" für "Genial daneben – Die Comedy Arena" (2003)
  • Deutscher Fernsehpreis in der Kategorie "beste Unterhaltungssendung" für "Genial daneben – Die Comedy Arena" (2004)
  • Romy in der Kategorie "beste Programmidee" für "Genial daneben – Die Comedy Arena" (2005)
  • Deutscher Comedypreis in der Kategorie "beste Komikerin" (2006)
  • Rosa-Courage-Preis (2009)
  • Goldene Stadtmedaille der Stadt Gummersbach (2009)
  • Deutscher Comedypreis, Ehrenpreis (2011)
  • Bremer Comedypreis, Ehrenpreis (2014)

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