Josephine Klick - Allein unter Cops

Interview mit Diana Amft

"Wir sind authentisch, eigen - aber dennoch anders."

Hauptdarstellerin Diana Amft über die neue Serie, die Herausforderung, eine Waffe in der Hand zu halten und über das Machotum ihrer Serien-Kollegen...

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© SAT.1/Hardy Spitz

Man kennt Sie eher von der komödiantischen Seite. Jetzt wechseln Sie ins Krimifach. Warum?

Diana Amft: Ich wähle meine Rollen nicht nach Genre aus, sondern ob mir ein Projekt, ein Buch gefällt, und daher kam es zu „Josephine Klick“. Ich finde es sehr besonders und sehr speziell, und natürlich ist es auch schön für mich, eine etwas andere Seite zeigen zu können.

Was unterscheidet Kriminalkommissarin Klick von anderen TV-Kommissarinnen?

Ich denke, so wie jeder Mensch sehr individuell ist, ist es auch jede Kommissarin und jeder Kommissar, und genau das bringen wir als Figuren in die Serie mit. Wir sind authentisch, eigen – aber dennoch anders.

Für viele Zuschauerinnen sind Sie in Ihren Rollen eine Identifikationsfigur. Gilt das auch für Josephine?

Ich denke schon. Josephine ist keine Superheldin, sondern ein ganz normaler Mensch, der zwar ganz tolle Stärken hat, aber nicht mega-perfekt ist.

Haben Sie für die Serie Reiten gelernt oder konnten Sie es bereits?

Ich war ein ziemliches "Pferde-Mädchen" und bin gerne und viel geritten. Aber ich bin tatsächlich nach vielen Jahren erstmals wieder für das Projekt aufs Pferd gestiegen und hatte mit meinem Filmpferd Catano sehr viel Spaß dabei.

Josephine ist bei den Schießübungen die Beste. Was für ein Gefühl ist es, eine Waffe einzusetzen?

Ich persönlich habe ein ungutes Gefühl beim Thema Waffen, daher ist es tatsächlich eine Herausforderung gewesen, damit so souverän umzugehen, wie es die Josephine macht.

Ihre Kollegen Fritz und Alexander wollen Josephine eigentlich nicht im Team. "Drei ist einer zu viel", sagt Fritz. Wie kann sich Ihre Figur gegen das Machotum der beiden durchsetzen?

Sie hat ja keine andere Wahl. Es ist für sie sicher nicht immer leicht, aber Josephine würde niemals nach außen durchblicken lassen, dass auch sie manchmal an ihre Grenzen kommt.

Sie selbst stammen wie Josephine aus der Nähe von Bielefeld und leben jetzt in Berlin. Wie war für Sie persönlich der Wechsel von der Provinz in die Metropole Berlin?

Ich bin ja nicht wirklich in Berlin gelandet, sondern berufsbedingt sehr viel unterwegs. Ich glaube, das ist die größere Herausforderung – immer seinen Koffer dabeizuhaben.

Welche Erfahrungen haben Sie selbst schon mit Polizisten gemacht?

Viele! (lacht) Aber das liegt in der Familie, ein großer Teil ist tatsächlich bei der Polizei.

Wären Sie manchmal lieber etwas anderes als Schauspielerin?

Kinderbuch-Autorin, aber das durfte ich ja tatsächlich mit meinem Buch "Die kleine Spinne Widerlich" verwirklichen.

© SAT.1 2014

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