Mein schrecklich schöner Körper

„Mein schrecklich schöner Körper“ ab 13. Juli 2016 um 22:15 Uhr

SAT.1 begleitet Menschen nach gescheiterten Schönheits-OPs auf dem Weg der Heilung

Rana stürzte mit zwölf Jahren in ein Metalltor und zog sich einen Splitterbruch der Nase zu. Beim darauffolgenden plastischen Eingriff wurde zu viel Knorpel abgetragen. Seither lebt die heute 27-Jährige mit einem offenen Nasenrücken. Menschenmengen, Sonnenbrille, Autofahren – wegen der Empfindlichkeit der Nase tabu.

© SAT.1

In der Reportage „Mein schrecklich schöner Körper“ (vier Folgen, ab 13. Juli 2016, mittwochs, 22:15 Uhr) begleitet SAT.1 Rana und elf weitere Patienten, die nach einer Schönheits-OP unglücklicher denn je sind. Hilfe erhoffen sie sich von einem weiteren Eingriff. Blutige OP-Bilder sucht man in der Sendung jedoch vergebens. Denn den Machern der Reportage-Reihe geht es nicht um Gruseleffekte. Sie wollen vielmehr auf die Risiken von Schönheitsoperationen aufmerksam zu machen.

In welchen Fällen eine zweite OP tatsächlich Sinn macht, bewerten Rekonstruktions-mediziner wie Prof. Fansa und Dr. Haack. „Gerade im Bereich der Nasen-Chirurgie begegnet man immer wieder Menschen, die sich von einem Eingriff einen Neustart in ihrem Leben versprechen, nach dem Motto: Nach der OP werde ich eine erfolgreiche Sängerin, mache ich Karriere als Model, kriege ich den Manager-Job“, erklärt Dr. Haack, Leiter der Klinik für plastische Chirurgie am Marienhospital Stuttgart. „Dann ist es wichtig, klar zu machen, dass die OP und die Erfüllung des Wunsches zwei völlig voneinander unabhängige Dinge sind.“ Prof. Fansa, Delegierter bei der Europäischen Plastischen Gesellschaft (EURAPS) und bis 2015 Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC), ist grundsätzlich nicht gegen plastische Eingriffe. Er plädiert aber auch für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Thema – und das von beiden Seiten: „Eine Schönheits-OP ist kein Friseurbesuch. Aufgabe von uns Ärzten ist es auch, unseren Patienten klarzumachen, wo die Grenzen des medizinisch Sinnvollen liegen.“

Die vierteilige Reportage wird produziert von imago TV.

„Mein schrecklich schöner Körper“ – Mittwoch, 13. Juli 2016, um 22:15 Uhr in SAT.1.

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