Mütter am Limit

Familienhebamme Julia Pagels und Kinderkrankenschwester Annett Fausten helfen in der neuen SAT.1-Doku

Mütter am Limit: Die Sendung

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Echte Fälle, echte Hilfe: Wenn Mütter mit ihren Babys nicht mehr weiter wissen, wenn das Jugendamt mit Kindesentzug droht, dann sind Familienhebamme Julia Pagels und Kinderkrankenschwester Annett Fausten zur Stelle. Mitfühlend und verständnisvoll beraten die Expertinnen in der SAT.1-Doku " Mütter am Limit " Eltern in Sachen Alltagsorganisation, Kinderpflege und Haushaltsverwaltung. Über Monate besuchen sie die betroffenen Familien immer wieder – bis sie sicher sind, dass sich die Verhältnisse in die richtige Richtung entwickeln.

„Das Kind ist in einer Familie immer das schwächste Glied. Es ist wichtig, dass man das Kindeswohl im Auge behält, weil dieses kleine Menschlein nicht für sich sprechen kann“, erklärt Julia Pagels. Deshalb greift die Hebamme auch hart durch, wenn das Kind durch Drogenkonsum der Eltern oder häusliche Gewalt gefährdet ist – bis hin zur Unterbringung des Babys außerhalb der Familie.

Die Expertinnen

Julia Pagels (36) lebt in Duisburg und ist ausgebildete Hebamme und Gesundheits-Wissenschaftlerin. Seit vier Jahren arbeitet die zweifache Mutter als Familienhebamme. Annett Fausten (48) ist gelernte Kinderkrankenschwester und arbeitet in der Kinder-Intensivpflege.

Zwei Tipps von Familienhebamme Julia Pagels:

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Als Mutter wird man nicht geboren. Es ist völlig normal und in Ordnung, wenn nicht alles so läuft, wie Sie es sich erträumt haben. Auch der Umgang mit dem Baby will "eingeübt" werden. Seien Sie mit sich und Ihrem Kind geduldig und nachsichtig. Die Gewöhnung aneinander und das Leben miteinander spielt sich meist rascher ein, als gedacht. Und nach kurzer Zeit fühlen sie sich auch als das, was Sie sind: Der Profi für Ihr Kind!
 
Nur Mut! Häufig sind junge Mütter im Handling Ihres Babys unsicher. Aber: Wenn Sie Ihr Baby immer flächig anfassen, sicher hochnehmen und darauf achten, dass sein Köpfchen gut gestützt ist, können Sie nicht viel falsch machen. Seien Sie nicht zu zaghaft, Kinder fühlen sich wohler, wenn Berührungen klar und haltgebend sind.

Zwei Tipps von Kinderkrankenschwester Annett Fausten:

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Gläschen oder Selbstgemachtes? Beides hat Vorteile: Fertigprodukte sparen Zeit und Arbeit und sind von gleichbleibend guter Qualität. Selbstgemachte Babynahrung ist nicht nur günstiger, Sie können bei der Zubereitung auch gänzlich auf Salz, Zucker und Gewürze verzichten. Außerdem lässt sich eigenen Breis mageres Fleisch zufügen. Das darin enthaltene Eisen wirkt sich positiv auf die Entwicklung ihres Kindes aus – und Sie wissen, woher das Fleisch kommt.

Papa kann’s auch! Väter und Babypflege: Männer haben oft Angst zu grob zu sein – und Mütter verstärken diese Bedenken nicht selten. Dabei ist ein Baby gar nicht so zerbrechlich. Akzeptieren Sie, dass ihr Partner die Dinge anders macht, als sie es tun würden und überlassen Sie ihm bestimmte Aufgaben: Er kann am Abend das Baden und Windelwechseln übernehmen, den Säugling massieren und mit ihm Schmusen oder ein Schlaflied singen. Je früher der frischgebackene Papa nach der Geburt den Umgang mit seinem Baby übt, desto schneller wird er in allem sicherer.

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