Patchwork Family

Zur neuen SAT.1-Soap „Patchwork Family“ haben wir ein paar Fakten über Patchwork Familien.

Patchwork Familien – was steckt dahinter?

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Patchwork Familie – das klingt zunächst mal nach Flickenteppich. Und ungefähr so kann man sich dieses Familienkonzept auch vorstellen. Obwohl mittlerweile knapp 14% der Haushalte in Deutschland Patchwork Familien sind, wissen dennoch die meisten Menschen nicht wirklich, wie das Leben in einer solchen Familienkonstellation abläuft.

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© SAT.1/ Bernd Jaworek

Letztlich ist „Patchwork Familie“ nur ein anderes Wort für das schon lange bekannte Konzept der Stieffamilie. Allerdings wirkt es durch die Assoziation mit dem bunten Flickenmuster deutlich freundlicher. Dagegen klingt alles was mit „Stief“ zu tun hat eher nach der bösen Stiefmutter, wie sie so oft in Märchen dargestellt wird. Im Vergleich zu früher hat sich aber keinesfalls das Konzept, wohl aber der Grund geändert, aus welchem sich Patchwork Familien bilden. War es früher meist der Tod eines Ehepartners, führen nun immer häufiger Scheidungen dazu, dass alte Familien in die Brüche gehen und sich neue bilden. Unsere „Patchwork Family“ ist daher eher die Ausnahme, sind Michael und Christina doch beide verwitwet.

Belastung für die Kinder?

Für Kinder kann die Patchwork Familie durchaus eine Belastung darstellen. Immerhin fast 11% der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren leben derzeit in Deutschland in einer solchen Familie, drei von zehn Kindern hatten schon Erfahrungen mit einer Patchwork-Situation. Vor allem wenn beide Partner Kinder mit in die neue Beziehung nehmen, und dies zudem nicht gerade wenige sind, scheinen Konflikte schon vorprogrammiert. Auch Michael und Christina haben damit zu kämpfen. Letztlich ist es immer schwierig alle Familienmitglieder in ein Boot zu bringen – aber was nicht ist, kann ja noch werden. 

Nach Scheidung meisten Zweit-Familie

Mittlerweile ist bei jeder dritten Eheschließung in Deutschland mindestens einer der beiden Partner schon einmal verheiratet gewesen. Zudem heiraten 61% der geschieden Frauen und 55% der geschiedenen Männer später noch einmal einen anderen Partner. „Zweite Ehen“ stehen dabei aber meist unter einem großen Druck. Schließlich will man es besser machen als beim ersten Mal, darf die neue Patchwork Familie nicht scheitern.

Auch rechtlich gibt es in Patchwork Familien einige Besonderheiten. So sind die Stiefeltern den Kindern ihres Partners zunächst nur verschwägert. Das führt dazu, dass sie für ihre Stiefkinder ohne Vollmacht des leiblichen Elternteils auch keine Entscheidungen treffen können. Auch Michaels Tochter Käthe scheint das zu wissen und lässt sich von Christina erst einmal gar nichts sagen… Erst wenn der leibliche Elternteil seinem neuen Partner auch das Sorgerecht überträgt, ist dieser in der Lage, alltägliche Entscheidungen für seine Stiefkinder zu treffen. 

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