Promi Big Brother

Alexandra Rietz

Die "K 11"-Kommissarin hat die ultimative WG-Erfahrung: Sie lebte 3 Jahre in einer Kaserne.

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© © SAT.1/Martin Saumweber

Was erwartest du Dir von deinem Einzug ins „PBB“-Haus?

Für mich ist es tatsächlich ein Experiment. Ich bin gespannt wie ich drauf bin nach zwei Wochen in extremen Situationen, die einen vielleicht auch körperlich oder psychisch belasten. Das hängt natürlich auch von meinen Mitbewohnern ab – also von daher lasse ich alles auf mich zukommen. Ich bin wirklich sehr gespannt – vor allem auf mich selbst.

Was wirst du im Haus wohl am meisten vermissen?

Ich glaube am meisten werde ich meinen Hund vermissen und tägliche zwei Stunden in der Natur spazieren zu gehen.

24-Stunden-Kameraüberwachung. Macht Dir das zu schaffen oder nutzt Du es als Chance dein „wahres Ich“ zu zeigen?

Ich glaube die Zuschauer kennen mich ja nur aus dem Fernsehen als „K11“-Polizistin – und da geht es immer um ernste Themen. Ich bin da ein viel ernsterer Typ, als ich privat. Ich finde es toll, dass ich jetzt die Gelegenheit habe mich jetzt einfach mal privat zu zeigen und dass die Leute mich so kennenlernen wie ich wirklich bin.

Gibt es eine Situation in der Du auf keinen Film gefilmt werden möchtest?

Also nackt wird mich niemand sehen und die Toilette möchte ich auch gerne alleine besuchen.

Handy und Internet? Fehlanzeige. Wie lange hälst du es sonst ohne aus?

Ich glaube das wird für mich kein Problem. Ich bin eher der Typ, der das Handy und Internet zwangsläufig nutzt und immer ganz froh, wenn es mal nicht funktioniert oder ich einfach mal so Ruhe habe.

Zwei Wochen mit elf prominenten Kollegen. Steht da bei Dir eher freundschaftliches WG-Feeling oder Lagerkoller an?

Naja, ich bin es ja gewohnt mit Leuten zusammen zu wohnen. Ich habe ja drei Jahre in einer Kaserne gelebt, also von daher kenne ich das. Und ich weiß, dass das auch Spaß machen kann. Das hat vielleicht etwas von Klassenfahrt wenn man sich versteht. Wenn man sich nicht versteht wird das natürlich Horror.

Wie bereitest du dich auf die 15 Tage im Haus vor, oder bereitest du dich überhaupt vor?

Ich versuche wirklich unbeschwert rein zu gehen. Ich glaube man kann da auch gar nichts planen, weil es kommt sowieso immer alles anders als man denkt. Das einzige was mir wichtig ist, ist das vorher wirklich alles beruflich und privat geregelt zu haben: Egal ob es mein Papierkram oder die Unterbringung meines Hundes ist. Ich alles so organisieren, dass ich wirklich mit einem guten Gefühl ins Haus gehen kann.

Wen möchtest Du auf keinen Fall an deiner Seite im Haus sehen?

Also das Schlimmste ist für mich eine permanente Lautstärke. Also ein Choleriker der die ganze Zeit rumschreien würde, das wäre für mich der blanke Horror.

Wer wäre dein Traummitbewohner?

Es macht immer Spaß, wenn man Leute um sich hat, die relativ unkompliziert sind. Wenn man auf einer Wellenlänge ist und auch mal was zu lachen hat. Oder eben vielleicht auch mal interessante Gespräche führt. Aber hauptsache stressfrei – das wird auf engstem Raum sonst unerträglich.

Im Haus ist bei Matches Teamwork gefragt. Bist du ein Alphatier oder Mitläufer?

Ich bin auf jeden Fall ein Teammensch. Ich habe schon immer im Team gearbeitet. Man muss sich natürlich in einer Gruppe auch mal unterordnen. Wenn die Mehrheit sagt, wir sehen das anders als du, dann muss man sich auch mal fügen Das gehört eben dazu. So ein Alphatier, das immer sein Ding macht, bin ich nicht.

Du und deine Mitbewohner müsst verschiedene Aufgaben bewältigen, was wäre eine Horror-Aufgabe für Dich?

Es gibt natürlich tausend Sachen die man jetzt nicht unbedingt angenehm findet, aber so richtig Horror habe ich jetzt vor nichts und ich will mir im Vorfeld auch gar nicht so viele Gedanken drüber machen, sonst mach ich mich nur verrückt. Manchmal wächst man ja auch über sich hinaus.

Was musst du im Haus dabei haben, damit du dich wohlfühlst?

Ich bin jetzt nicht unbedingt ein Gewohnheitsmensch und auch nicht so anspruchsvoll. Das Wichtigste für mich ist die Pflege, Pflegeprodukte, man muss sich wohlfühlen – ich muss gut riechen. Wenn man schon mit zwölf Leuten alles teilen muss, dann will ich mich zumindest in meiner Haut wohlfühlen und gut riechen und meine persönliche Pflegesachen haben.

„PBB“ trägt in diesem Jahr den Untertitel „Das Experiment“: Was stellst Du Dir darunter vor?

Für mich ist das ja sowieso ein Experiment. Ich könnte mir vorstellen, dass man versucht uns an unsere Grenzen zu bringen – körperlich, aber eben auch psychisch. Man wird versuchen uns mit irgendwelchen Sachen zu belasten, uns in Extremsituationen zu bringen, vielleicht künstlichen Stress zu provozieren, um dann zu schauen wie wir darauf reagieren.

Vervollständige bitte den Satz: Ich ziehe ins PBB-Haus, weil…

…die Leute mich nur von elf Jahren „K11“ als knallharte Polizistin kennen. Ich möchte endlich auch mal meine anderen Seiten zeige.

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