Promi Big Brother

Claudia Effenberg

Die Designerin verspricht, sich nie zu verstellen: "Ich bin so wie ich bin!"

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© SAT.1/Willi Weber

Was erwartest Du Dir von Deinem Einzug ins "Promi Big Brother"-Haus?

Ich finde es megaspannend auf Leute zu treffen, die ich überhaupt nicht kenne. Auch dass man aus dem Haus nicht abhauen oder jemanden aus dem Weg gehen kann, wenn man sich nicht mag, finde ich total interessant. Das wird eine völlig neue Erfahrung, die ich wahrscheinlich nie vergessen werde.

Was wirst Du im Haus wohl am meisten vermissen?

Meine Kinder.

Was muss das Haus haben, damit Du Dich wohlfühlst?

Putzmittel.

24-Stunden-Kameraüberwachung: Macht Dir das zu schaffen oder nutzt Du es als Chance Dein „wahres Ich“ zu zeigen?

Ich glaube, dass man die Überwachung irgendwann vergisst. Ich bin ein Mensch, der sich nie verstellt. Ich bin so wie ich bin. Ich bin laut, ich bin lustig und hab‘ eigentlich immer gute Laune. Wenn ich nix zu essen habe, bin ich froh, weil ich dann abnehme. Es sind ja noch zwei, drei Kilo die ich gern loswerden möchte. Ich rauche nicht und werde also auch keine Entzugserscheinungen haben. Deshalb bin ich im Moment relativ entspannt. Make-up brauche ich übrigens auch nicht. Ich werde mich wahrscheinlich gar nicht schminken. Es interessiert mich nicht, wie ich ohne Make-up aussehe. Ich weiß, dass ich mich sehen lassen kann. Ich werde nächstes Jahr fünfzig. Da ist es nicht schlimm, wenn ich die ein oder andere Macke oder Falte habe. Mit diesen ganzen Dingen kann ich sehr gut umgehen und stehe darüber.

Was können die Zuschauer erwarten? Vielleicht eine Seite an Dir, die Du noch nicht zeigen konntest?

Ich glaube 93 Prozent der Deutschen kennen mich dank einer Umfrage. Die wissen, dass ich viel und auch laut rede, dass ich lustig bin und viel Blödsinn mache. Viele denken vielleicht, das ist eine Show von mir und dass ich mich einfach nur ein bisschen wichtigmachen will. Ich bin aber einfach ein bisschen verrückt, eine Ulknudel. Ich bringe gerne Leute zum Lachen, ich unterhalte gerne, ich rede gerne. Die Leute werden sehen, dass ich keine Schauspielerin bin.

Gibt es eine Situation in der Du auf keinen Fall gefilmt werden möchtest?

Nackt unter der Dusche.

Handy und Internet – Fehlanzeige! Wie lange hältst Du es sonst ohne aus?

Zwei Minuten. Ich bin schon ein bisschen freaky mit meinem Handy. Ich bin sehr aktiv auf Instagram und Facebook. Der fehlende Kontakt zu meinen Freunden und dass ich nichts posten kann, wird das Schwierigste für mich werden. Das amüsiert meinen Sohn köstlich. Der ist 13 und eigentlich müsste er der Handy-Freak sein. Aber ich bin mehr am Handy als er.

Hättest Du die Chance Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen, wem würdest Du eine Nachricht zukommen lassen?

Meinen Kindern. Obwohl ich eigentlich gesagt habe, dass ich das nicht möchte, weil ich dann Heimweh bekomme. Dann würde ich eher den Kontakt zu Freunden wünschen.

Zwei Wochen mit elf prominenten Kollegen unter einem Dach. Steht da bei Dir eher freundschaftliches WG-Feeling oder Lagerkoller an?

Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass es die ersten vier, fünf Tage megaentspannt sein wird. Jeder ist neugierig auf die anderen. Ich will unbedingt den Wendler kennenlernen. Ich hab jetzt so viel Negatives von ihm gehört und nehme ihm das einfach nicht ab. Es kann kein Mensch so beknackt sein. Ich freue mich tierisch darauf, mir ein eigenes Bild von ihm zu machen.  Vielleicht kann ich ihn so ein bisschen retten davor noch mehr Unsinn zu machen. Und es gibt auch noch die ein oder andere Dame, über deren Einzug spekuliert wird, auf die ich mich wahnsinnig freue. Mit solchen Leuten hab‘ ich nämlich normalerweise nichts tun.

Wen möchtest Du auf keinen Fall an Deiner Seite im Haus sehen?

Ich weiß ja nicht, ob der Wendler wirklich so ist und ich will jetzt nicht über ihn schimpfen, weil ich ihn nicht kenne…. Aber ich mag keine anstrengenden Menschen oder solche die sich profilieren wollen.

Wer wäre dein Traummitbewohner?

Paul. Ich mag den total gerne. Den werde ich mir auch direkt schnappen und sagen ‚Paul komm mal her, wir müssen reden, wir müssen zusammenhalten‘. Das ist so ein frischer, hübscher Kerl. Der ist cool. An den werde ich mich so ein bisschen wenden.

Im Haus ist bei Matches Teamwork gefragt. Bist du ein Alphatier oder Mitläufer?

Ich bin definitiv kein Mitläufer. Ich will mich jetzt auch nicht als Mutti vom Haus bezeichnen. Ich habe aber einfach eine gewisse Lebenserfahrung, auch was Haushalt und Aufräumen angeht. Damit werde ich dem einen oder anderen mit Sicherheit auf den Keks gehen. Ich bin Jungfrau, ich bin extrem ordnungsliebend und ich bin eine leidenschaftliche Köchin. Die würden mich ganz glücklich machen, wenn ich für Alle jeden Tag von morgens bis abends kochen könnte.

Du und Deine Mitbewohner, ihr  müsst verschiedene Aufgaben bewältigen. Was wäre eine Horror-Aufgabe für Dich?

Ich finde alles, was ich nicht kann und was ich noch nie gemacht habe, spannend. Ich habe keine Höhenangst, bin schon Fallschirm gesprungen und habe alles an extrem verrückten Sachen gemacht. Was ich ein bisschen ekelhaft finde, ist Hoden essen oder Blut trinken. Da würde ich von vorneherein sagen, dass ich das nicht machen kann. Aber im Hühnerstall im Mist schlafen zu müssen, das wäre mir egal. Oder wenn ich mit einer Kuh zusammen schlafen müsste und ich würde aus Versehen in einen Haufen treten, wäre mir das Wurst. Ob ich dann Prada Schuhe anhabe oder Gummistiefel - egal. Ich bin da sehr bodenständig und relativ schmerzfrei.

Könntest Du Dir eine Belohnung für Dich oder Deine Mitbewohner aussuchen, was wäre das?

Ich würde alle aus dem Keller holen, so dass wir alle zusammen wieder oben wären.

„Promi Big Brother“ trägt in diesem Jahr den Untertitel „Das Experiment“. Was stellst Du Dir darunter vor?

Für mich wird es ein wahnsinniges Experiment. Ich stelle es mir auch wirklich genau so vor, wie man es ausspricht. Ich experimentiere damit, ob ich das tatsächlich durchhalten werde. Ich habe immer eine große Klappe und sage jetzt, dass ich nie im Leben freiwillig rausgehen würde. Aber vielleicht bin ich nachher selbst überrascht, weil ich nach zwei Tagen sage, dass ich nicht mehr kann. Vielleicht lerne ich eine ganz andere Seite von mir kennen, vielleicht drehe ich durch, verliere mein Helfer-Syndrom und werde total egoistisch …

Was würdest Du mit den 100.000 Euro Gewinn machen?

Ich würde eine mega coole Party schmeißen, zumindest von einem Teil des Geldes. Eine Party für meine Familie und meine ganzen Freunde, für alle die mich vermisst haben. Den Rest würde ich vernünftig anlegen.

Das Geld ist aber nicht der treibende Grund, warum Du bei „Promi Big Brother“ mitmachst?

100.000 Euro ist natürlich riesig viel Geld - auch für mich. Ich hab noch nie gehört, dass überhaupt mal so ein Gewinn ausgeschrieben wurde.

Vervollständige bitte den Satz: Ich ziehe ins BB-Haus, weil…

… es für mich die größte Herausforderung meines Lebens sein wird.

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