Promi Big Brother

Michael Wendler

Der Sänger will im Haus endlich sein wahres Ich zeigen und freut sich auf ein tolles Abenteuer!

Promi Big Brother 2014 Michael Wendler
© SAT.1/Jens Koch

Was erwartest Du Dir von Deinem Einzug ins "Promi Big Brother"-Haus?

In erster Linie erwarte ich sehr viel Spaß, nette Menschen, tolle Gespräche und schöne 14 Tage. Ob sie nachher dann so gut werden, kann ich jetzt noch nicht sagen. Ich gehe aber erst mal von einem sehr positiven, fünfzehntägigen Wahnsinns-Trip aus.

Was wirst Du im Haus wohl am meisten vermissen?

Am meisten werde ich meine Familie vermissen. Wir sind immer zusammen und selten getrennt. Es ist alles andere als alltäglich, dass ich so lange Zeit komplett von zuhause weg bin.

Was muss das Haus haben, damit Du Dich wohlfühlst?

Cool wäre natürlich, wenn man persönliche Gegenstände, die man im Alltag auch hat, mit nehmen dürfte. Das sind jetzt nicht irgendwelche Kuscheltiere oder Bilder meiner Familie. Das brauche ich nicht, die habe ich im Kopf gespeichert. Aber private, persönliche Kleidungsstücke oder Accessoires, die man zum Beispiel auch für die tägliche Hygiene braucht, das wäre mir schon sehr wichtig. 

24-Stunden-Kameraüberwachung: Macht Dir das zu schaffen oder nutzt Du es als Chance Dein "wahres Ich" zu zeigen?

Ich habe eine 24-Stunden-Überwachung in der Form ja auch noch nie erlebt, außer im Dschungelcamp. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass man relativ schnell die Kameras vergisst. Spätestens nach dem zweiten Tag hat man die komplett ausgeblendet. Im Großen und Ganzen zählt dann nur der kleine Kosmos, in dem man sich gerade befindet - die Mitbewohner, die Gespräche oder die Streitigkeiten. Komischerweise konzentriert man sich am meisten darauf. Warum das so ist, weiß ich auch nicht.

Was können die Zuschauer erwarten? Vielleicht Seite an Dir, die Du noch nicht zeigen konntest?

Ja, es gab ja schon ganze viele Fans, die enttäuscht waren, weil ich nach fünf Tagen aus dem Dschungel raus bin. Viele haben sich auf 14 Tage Sofa-Popping mit dem Wendler gefreut. Die waren wirklich total betrübt und ich hoffe, dass ich vielleicht diesmal mit meinen Mitbewohnern mehr Glück habe und länger als nur fünf Tage durchhalte. Ich glaube, dass es den Leuten draußen ganz wichtig ist zu sehen, dass ich auch mal was durchziehe. Ob mir das tatsächlich gelingt, weiß ich nicht. Viele vergessen eben oft, dass man auch nur ein Mensch ist.“

Gibt es eine Situation in der Du auf keinen Fall gefilmt werden möchtest?

Der Toilettengang und das Rasieren sind für mich sehr intim. Ich habe mittlerweile auch keine Brusthaare mehr. Die sind abrasiert. Das fände ich dann auch ein bisschen unschön, wenn man mich dabei filmt, wenn ich mir die Brusthaare rasiere. Ich finde da nichts Erotisches dran. Ansonsten ist aber alles erlaubt.

Hättest Du die Chance Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen, wem würdest Du eine Nachricht zukommen lassen?

Als erstes meiner Tochter und dann meiner Frau. Dann natürlich auch meinem Management. Es ist ja auch immer ganz wichtig zu wissen was ansteht. Dann kommt der Freundeskreis. Mein Job steht bei mir immer noch vor der Freizeit. Das wäre so meine Reihenfolge. Ganz klar: Family First!

Zwei Wochen mit elf prominenten Kollegen. Steht da bei Dir eher freundschaftliches WG-Feeling oder Lagerkoller an?

Ich finde das Format sehr, sehr spannend. Es ist kein Ekel-TV. Hier geht es um Psychologie, die Gespräche miteinander und das Kommunikative. Das steht im Vordergrund. Das finde ich super und darauf werde ich mich konzentrieren. Ich hoffe auf Kandidaten, die mir geistig das Wasser reichen können. Ich weiß, jetzt sagen alle, ‚dann brauchen wir ja gar keine intelligenten Leute im Promi Big Brother- Haus‘. Aber es ist wirklich so. Ich bin gar nicht so doof, wie viele Leute denken. Ich empfinde es als Folter, wenn ich mit doofen Menschen in einen Raum eingesperrt werde. Ich hoffe, dass das nicht passiert.

Wen möchtest Du auf keinen Fall an Deiner Seite im Haus sehen?

Es gibt natürlich immer Leute, die man überhaupt nicht mag, die nur dumm sind und für negative Schwingungen sorgen. So jemanden wünsche ich mir natürlich nicht im Haus. Aber grundsätzlich bin ich jemand, der wie viele andere auch, unter Vorurteilen leidet. Deshalb ist es mir ganz wichtig, dass wenn man ins Promi Big Brother-Haus geht, sich erst mal von allem befreit, man ganz neutral jemanden neu kennenlernt und jedem eine Chance gibt. Ich hoffe, dies sehen die Anderen genauso wie ich.

Wer wäre dein Traummitbewohner?

Cool wäre natürlich langjährige Freunde dort wieder zu treffen. Da hätte man direkt eine Kontaktperson. Das wäre den Anderen gegenüber natürlich unfair. Ich bin mittlerweile seit 13 Jahren in der Branche unterwegs und habe viele Prominente getroffen. Da gibt es natürlich viele, die man besonders mag. Da würde ich mich auch freuen, wenn ich diese im Haus treffen würde. Aber habe genauso Lust auf neue Bekanntschaften und auf neue Freundschaften. Ich glaube, dass die echt entstehen können.

Im Haus ist bei Matches Teamwork gefragt. Bist du ein Alphatier oder Mitläufer?

Ich bin ich schon jemand, der gerne die Führung übernimmt. Wenn ich aber sehe, da ist jemand, der es besser kann als ich, dann trete ich gerne einen Schritt zurück. Generell bin ich jemand, der mit all seiner Lebenserfahrung - ich bin mittlerweile 42 Jahre – sich nicht mehr alles sagen lässt. Ich bin kein kleines Kind, keine 20 mehr. Wenn sich ein bisschen Respekt nicht automatisch einstellt, muss man sich den verschaffen. Das werde ich am Anfang auch direkt klären - und dann ist aber auch gut.

Du und Deine Mitbewohner, ihr müsst verschiedene Aufgaben bewältigen. Was wäre eine Horror-Aufgabe für Dich?

Ich habe keine Phobien und bin eigentlich sehr dankbar für spannende Aufgaben. Wenn Big Brother verlangt, dass ich aus einem Hubschrauber springe, nur mit einem Bungee-Seil am Fuß, dann sage ich ,Huch muss nicht unbedingt sein‘ - aber ich wäre auch der Letzte, der es nicht ausprobieren würde.

Könntest Du Dir eine Belohnung für Dich oder Deine Mitbewohner aussuchen, was wäre das?

Ich kann jetzt noch nicht nachvollziehen, wie das im Promi Big Brother-Haus wird. Im Dschungel war es der Heißhunger auf Schokolade, auf Geschmack, auf einen Fruchtsaft. Es gab ja nichts Gesalzenes. Das war der Horror. Wenn Lebensmittel als erzieherische Maßnahme eingesetzt werden, dann sind Schokolade und Süßigkeiten natürlich sehr wünschenswert - oder ein leckeres Getränk.

"Promi Big Brother" trägt in diesem Jahr den Untertitel "Das Experiment". Was stellst Du Dir darunter vor?

Ich glaube, dass man versucht uns psychologisch an die Grenzen zu bringen, um dann zu sehen, wie wir in Stress- und Extremsituationen reagieren. Es kann sich aber auch dahin bewegen, dass die Matches im Vordergrund stehen. Das Experiment bedeute dann vielleicht eher Phobien zu überwinden und Dinge zu tun, die man sonst nicht machen würde.

Was würdest Du mit den 100.000 Euro Gewinn machen?

Ich habe eine Herzensaufgabe: Ich unterstütze die Tafel in Dinslaken und würde dahin sehr gerne viel spenden. Ich habe aber auch meinen Fans versprochen, wenn sie mich unterstützen und ich tatsächlich der Letzte bin, der dieses Haus verlässt, dann werden wir im März eine richtig geile Reise unternehmen. Es soll eine Fan-Fahrt nach Venedig werden, auf der wir es richtig krachen lassen. Bei so vielen Fans sind 100.000 Euro ja auch gut angelegt. Nach ein paar Runden Bier wird das Geld dann auch schnell weg sein.

Das ist aber nicht der treibende Grund, warum Du bei „Promi Big Brother“ mitmachst?

Letzten Endes bist du als Künstler immer auf Geld angewiesen. Keiner arbeitet umsonst – kein Handwerker, kein Normalo. Wir Künstler sichern unsere Existenz durch bezahlte Gigs und Fernsehauftritte. Man macht das ja nicht nur, weil man Lust und Laune dazu hat. Geld spielt einfach eine Rolle. Das ist jetzt nicht so gut bezahlt, dass maich gesagt habe ‚Hurra, ich muss da jetzt unbedingt teilnehmen‘. Ich finde das Projekt einfach auch so spannend und so habe ich mich dazu bereit erklärt.

Vervollständige bitte den Satz: Ich ziehe ins PBB-Haus, weil…

… ich nicht unter freiem Himmel schlafen muss, weil ich endlich hygienische Bedingungen vorfinde und weil ich einfach Spaß auf ein richtig tolles Abenteuer habe.

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