The Biggest Loser

Halbfinale mit Gegensätzen

Tines Rückblick: 1. Halbfinale

Zeit ist vergangen. Meine Notaufnahme und der Alltag haben mich im grauen Berlin wieder.  Die Kisten sind ausgepackt und warten auf ihren nächsten Einsatz. Ein kleiner Teil darf schon mit zum Halbfinale, worauf ich mich wahnsinnig freue. Und dieses Halbfinale ist voller  Gegensätze: hatten wir vor ein paar Monaten noch Sonne, Hitze und Meer in Andalusien, sind es jetzt in Österreich Kälte, Schnee und Berge. Aber das ist nicht der extremste Gegensatz, der mich erwarten soll. Spannung liegt in der Luft. Das Drumherum ist erst einmal nicht wichtig. Jeden interessieren nur die Fragen: Wie sehen unsere Halbfinalisten aus? Wie ist es ihnen zu Hause ergangen? Sind sie gesund und munter? Und wer ist der Überraschungskandidat?

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Wie Kinder vor einem großen Geschenk stehen Chrissi, Silke, Ramin und ich in Reih und Glied, wartend auf Berni, Paride, Pierre, Piero, Anja und den ominösen Sechsten. Da kommen sie! Wow, wow, wow! Schlank, mit zufriedenem, stolzem Blick und vor allem gesund aussehend stehen sie vor uns.

Die einzige Enttäuschung Piero. Ich frag mich nur: Was hat gefehlt? Motivation, Disziplin, Durchhaltevermögen, oder war es die Resignation beim Anblick seines Bruders Paride, der richtig gut aussieht? Vielleicht war der Druck, mit Paride mithalten zu müssen, so hoch, dass er ihm nicht gewachsen war und zum Aufgeben brachte. Auch Bahar, unsere Überraschungskandidatin, sieht topp aus. Besonders stolz bin ich auf Bernhard. Bei der Begrüßung muss ich ihn sofort fragen, ob er noch Medikamente einnehmen muss. Ein "Ich nehme keine mehr!" entlockt mir einen Freudensprung mit einem "Yes"!