The Biggest Loser

Tines Rückblick: Folge 3

© Enrique Cano SAT.1

Fettberg

Woche drei. Die Kandidaten haben schon einige Kilogramm verloren. Der Körper verändert sich, die T-Shirts werden größer und die Kondition besser. Ich sag nur: „Glückwunsch!“ ABER: stramme Waden und ein sichtbarer Hals bedeuten noch lange nicht „Geschafft.“ Mit einer speziellen Filmpremiere will ich unseren Kandidaten zeigen, dass diese Veränderungen nur die Spitze des Eisberges sind und dass der Weg zum Normalgewicht lang und beschwerlich ist.

Denn was äußerlich "Bravo" aussieht,  ist innerlich noch "Buuhh". Der Name des Filmes: "Die gesundheitszerstörende Kraft des inneren Bauchfettes." Krank?! Wieso?! Das könnten jetzt einige denken, vielleicht aus Team Limette, Türkis, Grün oder Blau?

Sie könnten sich nur übergewichtig fühlen und Probleme mit ihrer Konfektionsgröße haben. Schließlich nehmen sie keine Medikamente, so wie die Orangen, Gelben oder Roten. Diesen Zahn muss ich ihnen leider ziehen. Denn ob Pillen oder nicht, die ärztlichen Unterlagen zeigen, dass bei vielen das Fett den Körper langsam zerstört. Heißt: bei fast allen sind die Blutfette (Cholesterin, Triglyceride) erhöht und die Leber verfettet. Film ab! Die Aufnahme einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) eines adipösen Patienten zeigt deutlich die Fetteinlagerungen in der Leber und am Darm. Dieses Fett macht krank!!! Nicht das an Bauch, Beine und Po! Manch einem  Ungläubigen wird bei diesen Bildern anders. Anders wird den Kandidaten auch beim Anblick des riesigen Fettberges unter der heißem Sonne Andalusiens. Er ist Symbol für den steinigen Weg, der noch vor ihnen  liegt. Die Gesichter zeigen Entsetzen, Verstehen, Wut und leider sehe ich noch in einigen Gleichgültigkeit und Verdrängen. Vor uns und den Teams liegt noch viel Arbeit. Und für die Gesundheit hoffe ich, dass auch die letzten Unbelehrbaren verstehen.