The Biggest Loser

Ruhe im Camp

Tines Rückblick: Folge 7

Es ist ruhig im Camp

The-Biggest-Loser-Kandidaten-Team-gelb
© SAT.1/Richard Hübner

Die letzten Wochen im Camp habe ich relativ - und zum Glück - wenig zu tun. Und in dieser Woche ist es besonders ruhig im Camp. Denn die Hälfte der Kandidaten verbringt die Woche auf einer idyllischen Olivenfarm. Trotzdem ist die Arzttasche gepackt und griffbereit für einen eventuellen Einsatz. In dieser Woche bleibt sie stehen. Zwar hatte Caro eine kleine Brandblase am Finger, aber einen Arzt braucht die nicht! Schließlich hat eine super Mutti ihre eigenen Hausmittelchen gegen den brennenden Schmerz. In diesem Fall musste eine Tomate an Caros Finger über Nacht dran glauben. Nun gut! Wenn es hilft! Kaltes Wasser und Kühlung reichen auch. Die Holzsäge-Challenge hab ich auch mit Adleraugen beobachtet: Splitter die durch die Lüfte fliegen und scharfe Sägeblätter, die nicht gerade schöne Wunden verursachen. Keine schönen Bilder in meinem Kopf. Aber da bleiben sie auch und das Dank der hohen Konzentration und guten Teamarbeit der Kandidaten. Sie sind gesund und fit. Und ich hab die Möglichkeit etwas von meinem Arztalltag zu schreiben. Auch wenn ich nicht immer in Aktion zu sehen bin, betreue ich 24 Stunden die Kandidaten und alle anderen Campbewohner. "The Biggest Loser" ohne Arzt vor Ort wäre nicht möglich, denn dass nächste Krankenhaus ist sehr weit weg. Und nicht selten muss ich sofort behandeln. Heißt: Bereitschaft jeden Tag. Meine andalusische Praxis ist wie eine kleine Hausarztpraxis, in der ich auch nähen, gipsen und Infusionen legen kann. Wie beim Arzt daheim gibt es Krankenakten und alle wichtigen Geräte. Am Anfang des Camplebens versuche ich zweimal täglich eine Sprechstunde einzurichten. Die Kandidaten können in dieser ihre kleinen Wehwehchen vorstellen, ihren Bauchumfang messen lassen oder einfach mal nur plauschen. Hier bin ich mit ihnen alleine und kann mir Zeit nehmen.