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Profi-Tipp: Frikadellen

Folge 1 Staffel 2

Exklusiver Profi-Tipp: Wie bereitet man die perfekte Frikadelle zu? The Taste Coach Tim Mälzer erklärt es euch in diesem Clip!

08.10.2014 20:15 | 8:58 Min | © Sat.1

"The Taste"

 

Profi-Tipp: Frikadellen vielseitig zubereiten

 

Bulette, Fleischpflanzerl oder Klops – für Frikadellen gibt es viele Bezeichnungen. Genauso vielfältig wie die Namen sind auch die Zutaten, denn: Es muss nicht immer nur Hackfleisch sein. "The Taste"-Coach Tim Mälzer verrät Ihnen im Video, wie Sie die perfekte Frikadelle zubereiten.

 

Die Geschichte der Frikadellen

 

Seit Ende des 17. Jahrhunderts kann der Begriff Frikadelle im deutschen Sprachgebrauch nachgewiesen werden. Daneben bestanden zu Beginn des 18. Jahrhunderts die Bezeichnungen Frickedelle und Fricandelle als Vorläufer der heute noch in der Gastronomie gebräuchlichen Frikandelle für gedämpfte Fleischschnitte.

 

Heutzutage sind Frikadellen regional unter zahlreichen Namens- und Rezeptvarianten bekannt. Im Nordosten Deutschlands werden sie als Bulette bezeichnet. Die Bezeichnung Klops hingegen geht auf das Ostpreußische zurück, während Fleischpflanzerl vornehmlich in Altbayern benutzt wird. Die Schwaben und Franken sprechen hingegen von Fleischküchle.

 

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Rezept für klassische Frikadellen

 

Die Hauptzutat bei klassischen Frikadellen ist ganz klar Hackfleisch. Dies kann entweder ganz vom Rind oder nur vom Schwein stammen, oder Sie verwenden gemischtes Hackfleisch. Für das gewisse Etwas sorgen unterschiedliche Gewürze, bei denen Sie ganz nach Ihrem Geschmack wählen dürfen. Für sieben Portionen benötigen Sie folgende Zutaten:

 

  • 60 Gramm altbackenes Weißbrot
  • 100 Milliliter Milch
  • 80 Gramm Zwiebeln
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 5 Esslöffel Öl
  • 1 Teelöffel Butter
  • 500 Gramm gemischtes Hackfleisch
  • 1 Ei
  • Salz
  • Pfeffer

 

Und so bereiten Sie die Frikadellen zu:

 

1. Brot in 100 Milliliter Wasser und der Milch für 15 Minuten einweichen, dabei einmal wenden. In der Zwischenzeit Zwiebeln fein würfeln, Petersilienblätter abzupfen und hacken. Erhitzen Sie dann zwei Esslöffel Öl und die Butter in einer Pfanne. Die Zwiebeln darin glasig dünsten, die Petersilie dazugeben und abkühlen lassen.

 

2. Drücken Sie nun das Brot gut mit den Händen aus und vermischen Sie es anschließend mit dem Hack, den Zwiebeln, der Petersilie und dem Ei. Das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen. Ein Tipp: Nach Belieben können Sie die Hackmasse auch mit Majoran, Muskat, Knoblauch, Senf oder Kümmel verfeinern.

 

3. Nun mit angefeuchteten Händen die Hackmasse zu sieben gleich großen Frikadellen formen. Danach abgedeckt 15 Minuten kaltstellen.

 

4. Erhitzen Sie anschließend das restliche Öl in einer ofenfesten Pfanne und braten Sie die Frikadellen darin von beiden Seiten goldbraun an. Dann im Ofen bei 200 Grad auf der untersten Schiene in 10 Minuten fertig garen, herausnehmen und sofort servieren.

 

Profi-Tipp: Mit angefeuchteten Händen lassen sich die Frikadellen besonders gut formen, ohne dass die Hackmasse an den Fingern kleben bleibt. Zudem ist es wichtig, dass Sie die Zwiebeln dünsten. Sonst könnten sie im Inneren in der Bulette noch roh bleiben. Statt eingeweichtes Weißbrot können Sie übrigens auch etwas Paniermehl verwenden.

 

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Fischfrikadellen – der Klassiker mal anders

 

Sie wollen nicht immer nur Frikadellen aus Hackfleisch? Dann könnte eine Fischfrikadelle für Abwechslung in der Küche sorgen. Für vier Portionen benötigen Sie diese Zutaten:

 

  • 700 Gramm Seelachsfilet
  • 80 Gramm Semmelbrösel
  • 125 Milliliter Schlagsahne
  • 100 Gramm Frühlingszwiebeln
  • 1 Ei
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 Teelöffel abgeriebene Bio-Zitronenschale
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • 3 Esslöffel Öl
  • 1/2 Bio-Zitrone in Spalten

 

Und so gelingt Ihnen die Fischfrikadelle:

 

1. Falls Sie eine Küchenmaschine besitzen, können Sie die Fischfilets darin zerkleinern, ansonsten sehr fein mit einem großen Küchenmesser hacken. Vermischen Sie dann die Semmelbrösel mit der Sahne in einer kleinen Schüssel. Danach die Frühlingszwiebeln putzen und fein hacken.

 

2. Kneten Sie nun die Bröselsahne, die Frühlingszwiebeln und das Ei unter den Fisch. Mit Salz, Pfeffer, Zitronenschale und -saft abschmecken. Anschließend 16 kleine Frikadellen formen.

 

3. Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Frikadellen darin von jeder Seite circa fünf Minuten goldbraun anbraten. Fertige Fischbuletten im Ofen bei 100 Grad warmhalten und später mit Zitronenspalten servieren.

 

Fleischlos glücklich: Vegetarische Frikadellen

 

Weder Fleisch- noch Fischfrikadellen können Sie überzeugen? Dann probieren Sie doch mal die fleischlose Alternative. Für vier Portionen brauchen Sie:

 

  • 2 Karotten
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 150 Gramm geriebenen Emmentaler
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 150 Gramm Reis
  • 2 Bio-Eier
  • 2 Esslöffel Kräuter (gemischt, TK)
  • Pfeffer
  • Salz
  • Semmelbrösel
  • 1 Teelöffel Butterschmalz

 

Und so sieht die Zubereitung der vegetarischen Frikadellen aus:

 

1. Möhren schälen und raspeln. Die Zwiebeln abziehen, würfeln und mit dem Emmentaler sowie den Möhrenraspeln in eine Schüssel geben. Bringen Sie nun die Gemüsebrühe zum Kochen und geben Sie den Reis hinein. 15 Minuten garen, abgießen und abkühlen lassen.

 

2. Nun den abgekühlten Reis zu den anderen Zutaten in die Schüssel geben. Eier dazu und alles gut verrühren. Schmecken Sie nun die Masse mit Kräutern, Pfeffer und Salz ab. Nach und nach Semmelbrösel dazugeben, alles vermengen, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Das Ganze 15 Minuten quellen lassen.

 

3. Aus der Gemüse-Reis-Masse Frikadellen formen und in Semmelbröseln wälzen. Erhitzen Sie das Butterschmalz in einer Pfanne und braten Sie dann die Frikadellen von beiden Seiten goldbraun an. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und servieren.

 

Fazit: Frikadellen sind ein wahrer Klassiker in der Küche – und das aus gutem Grund. Schließlich kann die Bulette vielseitig zubereitet werden. Ob mit Fleisch, Fisch oder sogar vegetarisch, jeder sollte die passende Frikadelle finden. Sie können sie ganz nach Ihrem Geschmack würzen und in nur wenigen Arbeitsschritten genießen.

 

Worauf es bei den perfekten Frikadellen noch ankommt, verrät Ihnen "The Taste"-Coach Tim Mälzer im Video. Dort werden Sie mit dem einen oder anderen waschechten Profi-Tipp versorgt.

 

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