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Profi-Tipp: Kartoffelpuffer

Folge 5 Staffel 2

Exklusiver Profi-Tipp: Frank Rosin zeigt, wie er Kartoffelpuffer macht. Nicht zu fettig und ohne Ei!

05.11.2014 20:15 | 6:42 Min | © Sat.1

Profi-Tipp: Kartoffelpuffer schnell und kross

Sie werden gerne in der Tüte gekauft und eben schnell angerührt: Kartoffelpuffer. Doch auch, wenn diese deftige Erdapfelspeise den Ruf genießt, in der Zubereitung recht aufwendig zu sein, stimmt das so nicht unbedingt. "The Taste"-Coach Frank Rosin zeigt, wie es ganz einfach und schnell gelingt. Und dabei hat der Fernsehkoch auch noch ein Rezept für eine weniger kalorienreiche Variante im Gepäck.

Der perfekte krosse Reibekuchen kommt ohne Ei aus

Kartoffelpuffer sind sehr gehaltvoll und liegen in der Regel schnell schwer im Magen. Das weiß auch "The Taste"-Profi Frank Rosin und hat sich deshalb etwas ganz Besonderes überlegt:  Eine Zubereitung, bei der auf viel Fett und sogar das bindende Ei im Teig verzichtet wird. "Dann wird das Ganze so klitschig-klatschig. Ich möchte so einen richtig rustikalen knusprigen Kartoffelkeks haben", erklärt der Sternekoch seinen Verzicht auf ein Hühnerei.

S1_Artikel lang_Profi-Tipp_ Kartoffelpuffer schnell und kross_Bild 1_pixabay

Zutaten für Kartoffelpuffer:

  • 4 große Kartoffeln, frisch geschält
  • 1 Zwiebel
  • Muskatnuss
  • Öl zum Ausbacken
  • 2 Esslöffel Kartoffelstärke

Zubereitung der Kartoffelpuffer:

  1. Nehmen Sie die Kartoffeln und reiben Sie diese in eine Schüssel, sodass Sie etwas gröbere Streifen erhalten. Würzen Sie anschließend mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat. Reiben Sie dann etwa eine halbe Zwiebel und fügen Sie diese der zerkleinerten Kartoffel hinzu. Geben Sie im Anschluss zwei Esslöffel Kartoffelstärke in die Masse und vermengen Sie diese gut mit der Hand.
  2. Erhitzen Sie herkömmliches Pflanzenöl (zum Beispiel Sonnenblumen- oder Rapsöl) in einer Teflonpfanne, nehmen Sie dabei ruhig ein bisschen mehr zum Ausbacken der Reibekuchen. Haben Sie keine Angst vor dem Fett: Das Kartoffelplätzchen kann darin sehr gut schwimmen, die Knollenstreifen an sich werden sich damit keinesfalls vollsaugen. Wichtig ist jedoch, dass Sie das Fett richtig schön erhitzen, bis es etwa 180 Grad Celsius erreicht hat. Das erkennen Sie daran, dass das Öl in der Pfanne zischt.
  3. Nehmen Sie jeweils eine Handspitze voll Kartoffelmasse und geben Sie diese in das heiße Fett. Tunken Sie die abgerundete Unterseite eines Esslöffels in das heiße Öl und streichen Sie den Teig damit gleichmäßig glatt. Somit erreichen Sie, dass der Pfuffer an allen Stellen die gleiche Garzeit hat. Sonst könnte es beispielsweise passieren, dass er an einer Stelle noch roh ist, während der Rest des Reibekuchens bereits gut durchgebraten ist. Formen Sie zudem mit dem Löffel direkt in der Pfanne auch ordentliche Ränder, um ein Verbrennen der äußeren Stellen zu verhindern.
  4. Lassen Sie die Reibekuchen etwa drei Minuten backen, bis sie eine goldgelbe beziehungsweise leicht bräunliche Farbe erhalten und sich gut vom Pfannenboden lösen lassen. Wenden Sie die Reibekuchen anschließend und lassen Sie sie weitere drei bis vier Minuten im heißen Fett braten. Nehmen Sie die Kartoffelpuffer heraus. Jetzt kann angerichtet werden.
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Zwiebeln und Muskat sind kein Muss

Je nach persönlichem Geschmack empfiehlt Frank Rosin, das Kartoffelpuffer-Rezept zu variieren. Wenn Sie beispielsweise kein Fan von Muskat sind, dann lassen Sie das Gewürz einfach weg. Und: Statt der Zwiebel können Sie auch Lauch, Karotte oder Sellerie den Kartoffeln beifügen. Den Möglichkeiten sind praktisch keine Grenzen gesetzt.

Ein Tipp des Profis: Die Kartoffel an sich saugt zwar beim Bratvorgang kein Fett auf, allerdings befindet sich Öl auf der Oberfläche des Dötschers. Nehmen Sie ein Küchentuch (ruhig aus Stoff) und legen Sie die Kartoffelpuffer im Anschluss zum Abtropfen darauf. Tupfen Sie auch die oberen Seiten ab.

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Kartoffelpuffer: Eine vielseitige Beilage

Oft werden Reibekuchen mit Apfelmus als Hauptgericht gegessen, doch kleine Kartoffelplätzchen können auch als Beilage zu anderen Speisen serviert werden. "The Taste"-Coach Frank Rosin empfiehlt beispielsweise  Geschnetzeltes, Pilze, Salat oder Rübenkraut dazu – auch hier sind die Möglichkeiten wieder schier unendlich, da sehr vieles geschmacklich zu dem recht neutralen Kartoffelpuffer passt.

Rezept für schnelles Apfelmus

Zutaten:

  • 3 Äpfel
  • 1 Zimtstange
  • 3 Esslöffel Zucker

Zubereitung:

  1. Schälen und Vierteln Sie die Äpfel und entfernen im Anschluss das Kerngehäuse. Geben Sie die Frucht mit wenig Wasser in einen Topf und fügen Sie Zucker hinzu – je nachdem, welche Apfelsorte sie verwenden und wie süß diese ist, kann der Zucker variieren. Zum Schluss kommt noch die Zimtstange zu den Äpfeln.
  2. Lassen die die Zutaten aufkochen und im Anschluss bei niedriger Temperatur so lange köcheln, bis die Äpfel weich sind und zerfallen. Entfernen Sie dann die Zimtstange und mixen Sie die Früchte mit einem Mixstab auf.

Sie können das Apfelmus warm zu den Kartoffelpuffern servieren oder zunächst kalt stellen – beides passt hervorragend zum Reibekuchen.

Fazit: Frank Rosin beweist, dass Kartoffelpuffer aus der Tüte wirklich nicht sein müssen. Wenn Sie sich an das Rezept des "The Taste"-Coaches und Sternekochs halten, ist ihr Gericht in nicht einmal zehn Minuten fertig. Mehr Zeit sollten Sie hingegen einplanen, wenn Sie das Apfelmus zum Kartoffelkuchen auch noch selbst zubereiten möchten.

Weitere leckere Rezepte find Sie hier:

http://www.sixx.de/tv/fabelhafte-rezepte-mit-feli-then/video/11-fabelhafte-rezepte-mit-feli-then-folge-1-ganze-folge

http://www.kabeleins.de/tv/rosins-kantinen/videos/die-beliebtesten-rezepte-von-frank

URL: http://www.sat1.de/tv/the-taste/video/25-profi-tipp-kartoffelpuffer-clip

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