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Strahlend schön und vielseitig talentiert

Interview mit Alexandra Neldel

In die Rolle von Lisa Plenske unterziehst Du Dich einer ganz speziellen Verwandlung: Du trägst u.a. einen so genannten Fatsuit. Wie fühlst Du Dich mit dem künstlichen Übergewicht am Leib?

Das ist wie ein Leben in zwei Körpern. Als Lisa sehe ich nicht nur ganz anders aus, sondern fühle mich automatisch anders. Mit den zusätzlichen Pfunden an den Oberschenkeln, der Hüfte und am Bauch werde ich allein schon im Sitzen kurzatmiger, weil der Fatsuit auf Bauch und Lunge drückt.

Es ist mir auch schon mehrmals passiert, dass ich hier im Produktionsgebäude völlig unerkannt geblieben bin – eine sehr interessante Erfahrung für mich.

Wie viele Kleidergrößen hast Du zugelegt?

Zwei. Sonst habe ich 36, jetzt kneife ich mich in eine 40 gerade so rein. Ich habe schon zwei Hosen ruiniert. Beim Zumachen ist einmal der Knopf am Bund abgesprungen, ein anderes Mal ging der Reißverschluss kaputt.
„Verliebt in Berlin“ spielt in der Welt der Mode.

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Welches Verhältnis hast Du privat zu Mode?

Ich gucke mir schon ganz gern Mode-Zeitschriften an, um zu sehen, was hip ist. Aber ich würde niemals etwas tragen, nur weil es angesagt ist. Wenn morgen Neonleggings in wären, würde ich sie trotzdem nicht anziehen.

In Deiner bisherigen Karriere kam es oft darauf an, dass Du perfekt aussiehst. Wie kommst Du jetzt damit zurecht, dass man nun das Gegenteil von Dir verlangt?

Das ist ein ganz wichtiger Grund, warum ich diese Rolle angenommen habe. Die Zuschauer sehen mich einmal ganz anders. Tolle Klamotten oder perfektes Styling stehen nicht mehr im Vordergrund, sondern es zählt nur die Frage: Wie spielt sie? Es ist meine Aufgabe, die Zuschauer allein mit meinem schauspielerischen Talent für Lisa zu begeistern.

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