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Rebecca Immanuel und Christoph M. Ohrt im Interview

Für die SAT.1-Komödie "Die Hochzeitsverplaner" stand das ehemalige "Edel-und-Starck"-Duo zum ersten Mal seit zwölf Jahren wieder gemeinsam vor der Kamera.

hochzeitsverplaner-interview
© SAT.1

"Ich werde es vermissen, wie Christoph mich zum Lachen bringt!", meinten Sie nach den Dreharbeiten zur letzten Staffel von "Edel & Starck" in einem Interview (Focus.de / 2005). Hat er Sie immer noch zum Lachen bringen können?

Rebecca Immanuel: "Ja, natürlich! Diese Gabe der klugen Beobachtung, des trockenen Humors und Timings verlernt man glücklicherweise nicht. So hatten alle das Vergnügen, täglich mit einer Prise Witz erheitert zu werden."

Christoph M. Ohrt: "Ich kann schwer erklären, wie ich Rebecca zum Lachen bringe. Ich denke, dass wir einen ähnlichen Humor haben und die meisten Lacher entstehen sowieso aus der jeweiligen Situation heraus. Es sind Blicke, Gesten – und oft natürlich auch blöde Sprüche!"

Was denken Sie, warum funktioniert Ihre Beziehung mit Christoph auf der Leinwand so gut?

Rebecca Immanuel: "Glück und Zufall – die Chemie stimmt und dann gibt es da beim Spielen diese Magie, die größer ist als wir."

Christoph M. Ohrt: "Rebecca und ich haben ein ähnliches Timing, ein ähnliches Tempo. Und wir denken auch ähnlich. Wir sind schnell, auch in der Umsetzung. Wir haben eine klare Vorstellung von unseren Figuren und lassen dem anderen seinen Raum. Ich meine, wir haben großen Respekt voreinander – und das merkt der Zuschauer wohl."

Wenn Sie zurückblicken auf Ihre Zeit von "Edel & Starck". Welche Bedeutung hatte die Serie für Ihre Karriere?

Rebecca Immanuel: "Sie war aus mehrerlei Hinsicht das Beste, was mir passiert ist. Ich habe in kürzester Zeit sowohl beruflich als auch privat enorm viel gelernt. Es war ein Crash-Kurs in Sachen Schauspielhandwerk, aber auch von Glamour, Preisverleihungen, Prominenz und Menschenkenntnis. Von dem erarbeiteten Geld habe ich mir alle materiellen und ideellen Herzenswünsche erfüllt."

Christoph M. Ohrt: "'Edel & Starck' hatte, glaube ich, nicht nur für mich positive Auswirkungen. Es war für alle Beteiligten und alle Abteilungen ein Riesenspaß, auf so wunderbare Weise sein Geld verdienen zu dürfen."

Sie haben selbst Kinder. Könnten Sie sich vorstellen, so massiv in die Hochzeitsplanung der Sprösslinge einzugreifen?

Rebecca Immanuel: "Um Gotteswillen, nein! Schlechtes Karma."

Christoph M. Ohrt: "Aber nein! Ich würde niemals eingreifen, außer … Ich warte mal ab, was so in den nächsten Jahren auf mich zukommt, ein bisschen Zeit habe ich da wohl hoffentlich noch!"

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