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"Ich habe in Südafrika meinen Mann kennengelernt..."

Wolke Hegenbarth im Interview

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Sie haben Ihr privates Glück in Südafrika gefunden. Ihre Filmfigur Lisa wird am Hochzeitstag von ihrem zukünftigen Mann betrogen, reagiert aber sehr cool. Wie sähe wohl Ihre Reaktion aus?

Wolke Hegenbarth: "Das habe ich mich bei der Vorbereitung auf die Rolle auch gefragt. Ich glaube, in einer solchen Situation wäre ich auch gerne sehr cool und würde hoffentlich von einem hysterischen Anfall verschont bleiben.Solange man eine solche Situation aber nicht selbst erlebt, kann man darauf wohl keine hundertprozentige Antwort geben. Und ich kann auch sehr gut darauf verzichten." 

Kapstadt bedeutet für sie mehr als ein weiteres Stück Film und Fernsehen… 

Wolke Hegenbarth: "Ich habe hier vor zehn Jahren meinen Mann kennengelernt, der Südafrikaner ist. Seitdem bin ich im Durchschnitt etwa zwei Monate im Jahr in Kapstadt – und das natürlich gerne über den Winter, sowie jetzt. Da bleibt es natürlich auch nicht aus, dass man eine Beziehung zum Land und auch zum afrikanischen Kontinent per se entwickelt. Diese wiederholten Aufenthalte haben mich über die Jahre sehr Afrika affin gemacht, ich habe hier Familie und fühle mich hier auch ein Stück weit heimisch." 

In Südafrika gearbeitet haben Sie nun aber zum ersten Mal? 

Wolke Hegenbarth: "Ja, es war – mit ganz wenigenAusnahmen – toll, einmal ausschließlich mit südafrikanischen Kollegen arbeiten zu können. Dieses internationale Flair hat mir sehr gut gefallen und ich habe viele neue Freunde gewinnen können." 

Zweifelsohne ist auch die Filmwelt durchlässiger geworden, insbesondere für Schauspieler, die perfekt Englisch sprechen. Denken Sie manchmal an Hollywood?

Wolke Hegenbarth: "An meinem Englisch würde es tatsächlich kaum scheitern, obwohl ich mittlerweile einen südafrikanischen Akzent habe. Und natürlich würde ich sofort zusagen, wenn ein solches Angebot kommen würde. Aber ich würde ganz sicher nicht nach Los Angeles gehen, um dort mit Gewalt zu versuchen, irgendeine Rolle zu bekommen. Ich bin fest davon überzeugt, dass es genug Kollegen gibt, die das bereits versuchen. Und Amerika selbst hat bekanntlich auch alles andere als einen Mangel an talentierten Schauspielern. Ich wüsste also keinen Grund, warum man gerade mich dort brauchen sollte." 

Zum Schluss noch die Frage nach Ihrem poetischen Vornamen: Was versteckt sich hinter "Wolke"?

Wolke Hegenbarth: "Eigentlich gar nichts Besonderes. Mein Vater fand diesen Namen einfach schön und ist damals auf einen Standesbeamten getroffen, der damit auch kein Problem hatte." 

Andreas Kötter führte das Interview mit Wolke Hegenbarth.

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