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"Liebe ist eine übersinnliche Kraft"

Diana Amft im Interview

© Sat.1

Frau Amft, glauben Sie an Geister?

Diana Amft: "Auf jeden Fall glaube ich daran, dass es Übersinnliches gibt. Für mich sind z. B. Träume etwas Übersinnliches. Der Körper liegt im Bett und schläft, der Geist aber ist auf Reisen und man findet sich an den verschiedensten Orten und in den unterschiedlichsten Situationen wieder."

Ist Ihnen schon einmal tagsüber etwas Übersinnliches widerfahren?

Diana Amft: "Nicht in dem Sinne, dass Tassen durch die Wohnung geflogen und dann wieder sicher gelandet wären (lacht). Ich halte aber Liebe für eine übersinnliche Kraft, die Menschen sogar heilen kann."

Im Film finden Jana und Tom zusammen, die sich als Kinder schon einmal begegnet waren - Schicksal oder nur Zufall?

Diana Amft: "Ich glaube an Schicksal und daran, dass man manchmal erst auf Umwegen zueinander findet. Im Film löst erst der Unfall Janas Selbstzweifel aus, ob sie Max heiraten soll. Und sie stellt dann fest, dass sie sich mehr zu Tom hingezogen fühlt."

So betrachtet hat der Film eine ziemlich bizarre Aussage, nämlich, dass man sein Gegenstück nur findet, wenn man es vorher über den Haufen und ins Koma fährt...

Diana Amft: "Das wäre allerdings schrecklich, wenn dafür erst solche brutalen Zusammenstöße, welcher Art auch immer, passieren müssten. Ich glaube eher an eine Situation, in der einem z.B. etwas herunterfällt. Man will es aufheben, berührt dabei eine andere Person zufällig ganz leicht an der Hand und spürt plötzlich eine eigenartige Verbindung."

Der Film spielt zu einem beträchtlichen Teil im Krankenhaus, wo Sie sich dank "Doctor's Diary" gut auskennen, war das hilfreich?
Diana Amft: "Ja, wenn auch nur insofern, dass ich daran gewöhnt bin, in einem Krankenzimmer und damit auf engem Raum zu drehen."
"Doctor's Diary" findet erfolgreich die Balance zwischen Comedy und auch ernsteren Ansätzen. Eine Balance, die sich auch in "Kein Geist für alle Fälle" findet. Ist Dramedy Ihr bevorzugtes Genre?

Diana Amft: "Grundsätzlich spiele ich wahnsinnig gerne Komödien und sehe mir selbst ebenso gerne welche an. Ich mag z. B. Will Ferrell und Serien wie "Friends" oder "Entourage", die mich einfach gut unterhalten. Wenn der Zuschauer das Gefühl hat "Das war jetzt eine gute Zeit, davon würde ich gerne mehr sehen", dann ist ein Projekt für mich gelungen."

Interview: Andreas Kötter

Kein Geist für alle Fälle: Filmbilder

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