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"Es war schwierig, nicht jedes Mal vor lachen die Szene zu schmeißen."

Interview: Oliver Mommsen

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Herr Mommsen, in "Mich gibt‘s nur zweimal“ bestellt sich Ihre Filmehefrau Valerie Niehaus einen Haushaltsandroiden, der ihr wie aus dem Gesicht geschnitten ist. War es schwierig, auf die jeweilige Rolle zu reagieren?

Oliver Mommsen: "Es war auf jeden Fall schwierig, nicht jedes Mal vor lachen die Szene zu schmeißen, wenn Valerie in den Androidenmodus wechselte. Ich musste mich da wirklich übelst zusammenreißen! Wie übrigens das gesamte Team. Ansonsten ist Jan in der Geschichte so sehr mit sich selbst und dem Verlust seines wichtigsten Kunden beschäftigt, dass er viele Sachen gar nicht richtig mitbekommt, oder als die Folge des großen Drucks einordnet, unter dem die Familie gerade steht."

Wann oder wozu hätten Sie gerne einen Doppelgänger?

Oliver Mommsen: "Es klingt wahnsinnig pathetisch, aber ich lebe mein Leben ziemlich genau so, wie ich es mir immer gewünscht habe, so daß ich eigentlich keine Sekunde davon einem Doppelgänger überlassen möchte."

Beim Abendessen mit den potentiellen, stinkreichen Käufern Ihres Hauses, benimmt sich Ihre Androiden-Filmfrau Kate total daneben. Wie fühlt sich so ein Etikettenbruch für Sie an? Haben Sie sich auch schon einmal daneben benommen?

Oliver Mommsen: "Ohne meinen Anwalt sag ich hier gar nichts, aber ich verrate so viel: wenn mich der Teufel reitet, liebe ich es, die Etikette zu brechen." (lacht)

Was war die lustigste Szene während der Dreharbeiten?

Oliver Mommsen: "Wenn ich mit Ludger Pistor im Schlepptau überraschend zu Hause auftauche und Valerie als Android versucht, die perfekte Hausfrau zu geben. Valeries 'ich grüüüüüüße Sie' war ab dem Tag im Team der meist kopierte Satz."

© Marc Meyerbroeker SAT.1

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