Film: Made by SAT.1

"Mit einem goldenen Einhornkostüm hat eine Frau meine Aufmerksamkeit sicher.“

Interview: Marc Benjamin

Zur SAT.1-Komödie "Leg' dich nicht mit Klara an".

TV-Premiere: Dienstag, 14. März um 20:15 Uhr

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© Â© SAT.1

Sie spielen in "Leg dich nicht mit Klara an" Jens, den Ex-Freund einer BND-Agentin, die mit allen Mitteln versucht, seine neue Beziehung zu torpedieren. Was hat Sie an der Rolle gereizt?

Marc Benjamin: "Bislang hatte ich immer mit Figuren zu tun, die Höhen und Tiefen durchmachen, Figuren, die sich während der Geschichte entwickeln. Hier aber ging es mit meiner Rolle von der ersten Sekunde nur bergab. Jensʼ Leben wird auf den Kopf gestellt, Stück für Stück. Diese Abwärtsspirale hatte komisches Potential."

Welche Aspekte Ihrer Filmrolle stecken in der Privatperson Marc Benjamin?

Marc Benjamin: "Außer dem Nuscheln haben wir nicht viel gemeinsam. Vom Beruf des Kinderarztes bin ich auch ziemlich weit entfernt, obwohl ich mit Kindern sehr gut kann. Vermutlich verstehe ich mich deshalb so gut mit ihnen, weil ich selbst noch eins bin. Aber man sollte mich spätestens dann wegzerren, wenn ich damit anfange, sie zu heilen.

Was macht für Sie eine glückliche Beziehung aus?

Marc Benjamin: "Kommunikation und Vertrauen sind wahrscheinlich die wichtigsten Eckpfeiler. Und ab und an ein guter Streit. Irgendetwas muss dabei kaputt gehen, sonst ist es kein guter."

Haben Sie im echten Leben schon einmal etwas Verrücktes getan, um eine Frau zu beeindrucken oder zurückzugewinnen?

Marc Benjamin: "Meine Erfahrung zeigt, dass man ausschließlich Verrücktes tut, wenn man verliebt ist. Ein normales Verhalten scheint dann das Schwierigste überhaupt."

Was muss eine Frau haben, damit sie Ihre Aufmerksamkeit auf sich zieht?

Marc Benjamin: "Ein goldenes Einhornkostüm. Damit ist ihr meine Aufmerksamkeit sicher. Allerdings sollte man sich entscheiden, womit man auffallen möchte. Mir ist es wichtig, dass mein Gegenüber etwas zu erzählen hat, dann hält auch die Aufmerksamkeit länger an."

Welche Szene ist Ihnen beim Dreh besonders im Gedächtnis geblieben?

Marc Benjamin: "Die Hälfte meiner Szenen wurde mit kleinen, versteckten Kameras aufgezeichnet. Gleichzeitig umkreiste eine Drohne die Wohnung und hat dieselbe Szene nochmal von außen gefilmt, daher durfte sich auch keiner außer mir in dem Raum befinden. Noch nie habe ich mich bei einem Filmdreh einsam und gleichzeitig so beobachtet gefühlt. Ein merkwürdiges Gefühl."

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