- Bildquelle: Marc Theis © Marc Theis

Gute Nachrichten für alle Rock-Believer und Scorpions-Anhänger: Die wohl international erfolgreichste Rockband Hannovers hat die Pandemie-Zeit im Studio genutzt und satte 16 neue Songs geschrieben. Die gewohnte Portion Rock gibt es nun auf dem bereits 19. Studioalbum der Band zu hören, welches am 25. Februar erscheint. Klaus Meine, Frontmann und Sänger der Band, erklärt die Stoßrichtung des Albums so: „Mit den neuen Songs gehen wir zurück zu unseren Wurzeln. Wir wollten einfach die originale Scorpions-DNA reaktivieren. Tolle Riffs, starke Melodien.“ Man habe versucht, „das Live-Feeling ins Studio zu transponieren, indem wir endlich wieder einmal alle in einem Raum spielen. Dass wir jetzt Mikkey Dee in der Band haben, war wie ein Schuss frischer Energie und machte einfach viel Spaß.“ Der ehemalige Drummer der Band Motörhead, welche mit dem Tod des Bassisten Lemmy Kilmister aufgelöst wurde, ist seit 2016 Mitglied der Band und wird auch bei den Konzerten im nächsten Jahr auf der Bühne stehen. Denn das ist die zweite gute Nachricht für Scorpions-Fans: Im März und April 2022 wird die Band im „Planet Hollywood Resorts & Casino“ in Las Vegas im Rahmen ihrer Residency gastieren. Daran anschließend startet dann die Europa-Tour mit Konzerten im Juni 2022 in Deutschland, bevor sie dann den Rest der Welt bereisen werden, wo sie von Russland über Japan bis Brasilien zahlreiche darbende Fans haben.

„Rock Believer“ wurde von der Band gemeinsam mit Hans-Martin Buff produziert – und zwar in ihrem Heimathafen Hannover, in den renommierten „Peppermint Studios“. Klaus Meine sagt dazu: „Wir haben als Band alle zusammen in einem Raum gespielt und die Songs aufgenommen – genau so, wie wir es damals in den 80er-Jahren gemacht haben.“ Trotzdem gab es diesmal spannende Änderungen im Entstehungsprozess des ersten Studioalbums seit dem 2015er Werk „Return To Forever“. Zum einen war es die erste Studioaufnahme, an der Mikkey Dee beteiligt war. Aber noch etwas anderes hatte sich geändert, wie Gitarrist Rudolf Schenker erklärt: „Zum ersten Mal hatte ich die Texte von Klaus bekommen, um dazu Musik zu komponieren“, sagt Rudolf Schenker. „Sonst war es immer andersherum, zuerst die Musik, dann kam der Text.“ Rudolf Schenker saß allein in seinem Auto, wenn er nach und nach die Texte abhörte, während er durch die Straßen fuhr. „Ich hatte sofort Ideen für die Kompositionen, die Worte fingen regelrecht zu strahlen an.“ Es wurde dann am Ende ein Album mit einem oft harten, dunklen Sound. „Wir haben uns im Grunde genommen auf ganz wenige Balladen wie zum Beispiel „When You Know (Where You Come From)“ verständigt“, ergänzt Leadgitarrist Matthias Jabs, vom dem die Songs „Hot And Cold“und „Crossing Borders“ stammen. Pünktlich zum Release ihres neuen Albums veröffentlicht die Band, sehr zur Freude ihrer treuen Fans, ebenfalls das Musikvideo zur neuen Ballade. Mit diesem geben sie diesen nochmal mehr einen Grund zur Freude auf den 25. Februar.

Doch auch in den letzten Monaten hat die Band mit dem ersten Vorboten des Albums, der Single „Peacemaker“, die ein Rock-Kracher ist, bereits Grund zur Vorfreude der Band gegeben. Auch die zweite Single und gleichzeitig auch der Titelsong „Rock Believer“ des gleichnamigen Albums schließt sich hier direkt an. In diesem schreibt Klaus Meine in seinen Lyrics: „Scream for me screamer, I’m a rock believer like you just like you, Come on scream for me screamer, I’m a rock believer like you just like you.”. Über die Bedeutung dieser Zeilen sagt Meine selbst: „Im Laufe der Jahre haben wir immer wieder die Leute sagen hören, Rock sei tot. Aber es gibt immer noch Millionen von Rock-Gläubigen auf der ganzen Welt, die ihnen das Gegenteil bewiesen haben. Unsere Fans sind die besten der Welt … wir sehen uns irgendwann da draußen, denn wir sind Rock Believer, genau wie ihr.“ Im Musikvideo zum Song begibt sich die Band daher mit ihren Fans auf eine kleine Zeitreise. Dabei lassen sie die letzten gemeinsamen Jahre mit Videoausschnitten ihrer vielen Auftritte und tollen Momenten mit ihren Fans Revue passieren. Mit dem Video und ihrem Titelsong zeigt die Band uns, auch nach exakt 50 Jahren seit der Veröffentlichung ihres ersten Albums ist die „Rock-Musik“ noch lange nicht tot.

Das offizielle Video