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„Nimmermüde, neues Glück / Nur nach vorn und nie zurück. /Wir waren zu jung zur falschen Zeit und doch zum Sprung bereit…” Mit diesen melancholischen Lyrics zeigen uns Alexander Wesselsky und Noel Pix mit “Himmel” mal eine neue und etwas ruhigere Seite von Eisbrecher. Wesselsky reflektiert in der Power-Ballade zerplatzten Hoffnungen und Träumen und schaut auf die besseren Tage und guten alte Zeiten zurück. Eisbrecher setzen in diesem Song untermauert von ruhigen Gitarrentönen vor allem auf Emotionen, doch der Rock-Anteil kommt bei der Rockband auch hier mit einem kräftigen Refrain natürlich nicht zu kurz.

„Liebe Macht Monster“ zeigt, dass Eisbrecher die Pandemie-Hängepartie ohne Touren und Festivals gut im Studio genutzt haben, anstatt Frust zu schieben oder der Lethargie in die müden Arme zu fallen. „Der erste wichtige Schritt lautete: Reset all“, erklärt Noel Pix ihren Zugang zum Album. „Um nicht produktionstechnisch in der eigenen künstlerischen Dauerschleife festzuhängen, muss man mitunter Altbewährtes über Bord werfen. Daher sind bei uns alle sorgsam gesammelten Sounds der letzten Jahre im Papierkorb gelandet. Und auch wenn dies ein gelegentlich schmerzhafter Prozess war, am Ende hat er sich hörbar ausgezahlt.“ Wesselsky erkärt, wie dann die interne Qualitätskontrolle aussah: „Für uns galt immer schon: Nur was einen selbst umhaut, kann auch andere wegpusten! Und so ging es einfach los... Bämm! Die ersten Schritte: Zigarette an, Hirn an, Herz an, Computer an, Telefon an, Tür auf, Zigarette an, Zigarette aus, Mikro an... nächster Song!“ Es muss ein recht intensiver Flow gewesen sein, denn am Ende hatten Eisbrecher für „Liebe Macht Monster“, das am 12. März erschien, satte 14 Songs, die all ihre Stärken ausspielen und trotzdem noch den ein oder anderen neuen Weg einschlagen.

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