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Seit ihrer Teilnahme bei „Deutschland sucht den Superstar“ im Jahr 2011 ist Sarah Engels, nun ehemals Lombardi, TV-Prominenz. Was auch daran lag, dass sie dort Pietro Lombardi kennenlernte, mit dem sie bis 2019 verheiratet war. Die beiden ließen ihr gemeinsames Leben immer wieder von Kamera-Teams begleiten – sei es beim Hausbau, beim Urlaubs-Road-Trip oder während ihrer Schwangerschaft. Auch wenn es immer herzallerliebst war, so dicht dabei zu sein, ging eine Sache dabei oft ein wenig unter: Man vergaß ein wenig, was für eine gute Sängerin Sarah Engels ist. Deshalb war es ein cleverer Move, dass sie TV-Deutschland im letzten Jahr auf ungewöhnliche Weise daran erinnerte. Sie nahm inkognito bei „The Masked Singer“ teil – als glamourös-schaurige Skelett-Königin. Dabei sang Sarah Engels im Finale den „Mulan“-Titelsong „Reflection“ von Christina Aguilera. Ein furioser, stimmgewaltiger Auftritt – nach dem Teile der Jury regelrecht baff waren. Der Refrain geht passenderweise so: „Who is that girl I see /  Staring straight back at me? When will my reflection show / Who I am inside?“

Ihre Single „Ich“, die dritte vom Album, scheint eine Fortsetzung dieser Gedanken, oder vielmehr eine Antwort auf diese Frage zu sein. Hier singt sie im Refrain: „Ja, das alles bin ich / Ich geh' durch Schatten und Licht / All das Gute und all das Schlechte / All das Schöne und Unperfekte / Ja, das alles bin ich.“ In den Strophen geht Sarah Engels bisweilen hart mit sich selbst ins Gericht, sinniert über vermeintliche Fehler, die es zu akzeptieren gilt. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ erklärte sie dazu: „Ich bin an einem Punkt in meinem Leben angekommen, an dem ich reifer geworden bin und einiges über mich selbst gelernt habe. Und wo ich sagen kann: Alles, was ich erlebt habe, ob Sieg oder Niederlage, hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Gerade weil in den sozialen Medien immer alles so perfekt scheint, war es mir wichtig zu sagen: Ich bin kein perfekter Mensch. Das ist niemand von uns. Aber wir vergessen das oft. Wir sind schlecht darin, uns Fehler einzugestehen.“

Und genau deshalb ist es wichtig, einmal loszulassen, all den negativen Zwängen eine Absage zu erteilen und den schönen Momenten im Leben eine Liebeserklärung zu machen. Um diese Leichtigkeit des Seins dreht sich ihre neue Single „Im freien Fall nach oben“. Mit dem Powerbeat ist der Song die Dance-Hymne des Albums und verbreitet gute Laune pur. Das war der Sängerin bei den Aufnahmen zu dem Song besonders wichtig, denn „‚Im freien Fall nach oben‘ steht für die Leichtigkeit des Seins und das Gefühl frei zu sein. „Dieses Feeling, verliebt zu sein und dabei schwerelos zu schweben, ist einfach unglaublich schön. Nichts hält einen am Boden und man hat den Eindruck, die ganze Welt würde Kopf stehen. Genau darum geht es in diesem Song.“ Kein Wunder, das der Song nur so vor guter Energie strotzt, denn auch privat scheint die Sängerin auf Wolke Sieben zu schweben. Seit Mai dieses Jahrs ist sie frisch verheiratet und erwartet nun auch noch Baby Nummer zwei. Mit diesen tollen Neuigkeiten sollte sie sich nicht nur im Song, sondern wohl auch im eigenen Leben in einen „Höhenrausch“ tanzen.

Wenn man sich nun die Singles ihres aktuellen Albums so anhört – die Latin-Vibes von „Te Amo Mi Amor“, den Urlaubs-Sound von „Zoom“, den kraftvollen Schlager-Pop von „Ich“, daneben die Dance-Hymne „Im freien Fall nach oben“ – dann kann man nur zu dem Schluss kommen: „Im Augenblick“ ist ein sehr bunter Strauß Lieder. 

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