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Die „Giraffenaffen“ sind schon seit Jahren eine Instanz in deutschen Kinderzimmern. Seit 2012 versammelt die Sampler-Reihe in schöner Regelmäßigkeit vieles was in der heimischen Popwelt Rang und Namen hat. Diese Künstlerinnen und Künstler interpretieren darauf dann klassische Kinderlieder neu. Das ist nicht nur musikalisch immer wieder gut gemischt und gelungen, sondern hat auch eine soziale Komponente. Ein Teil der Erlöse geht bei jeder Veröffentlichung an die Kinderstiftung „Die Arche“.

Der Erfolg der „Giraffenaffen“ liegt dabei in der simplen Tatsache, dass die Songinterpretationen oft nicht nur den Kindern, sondern auch den Eltern gefallen. Oder im Falle von Howard Carpendale und seiner Version vom „Lied der Schlümpfe“ und Roland Kaiser („Guter Mond, Du gehst so stille“) wohl auch Oma und Opa. 

Der sechste Teil versammelt diesmal wieder Acts aus vielen Genres. Das Party-Kommando Gestört aber GeiL zeigt sich zum Beispiel bei „Biene Maja“ mal kinderfreundlich, Sängerin LEA interpretiert mit viel Respekt und Hingabe „Die Gedanken sind frei“, LOTTE verpasst „Im Frühtau zu Berge“ mit ihrer charakteristischen Stimme ein schönes Update, Afrob führt die Kids mit „Manchmal hab‘ ich Wut“ an den HipHop ran, und die Donots machen das „Lied vom Wecken“ zu einem klassischen, melodischen Punkstampfer.

Die absolute Hymne auf das Glücklich-Sein stammt aber von Nico Santos. Er singt „Wenn Du richtig glücklich bist“ mit einer Verve, die jede Kita mitreißen dürfte – und die Erzieher gleich mit. Der stampfende Rhythmus klingt dabei, als hätte man den Beat von „We Will Rock You“ vom Stadion in den Kindergarten getragen.

Das offizielle Video